Weitere Fortschritte beim ÖPNV in Sachsen

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: kobinet/ht

Dresden (kobinet) Nach einem Bericht des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen hat die Projektgruppe "ÖPNV für alle" - Landeshauptstadt Dresden im DVB- Mitte September ihre zweite und letzte Beratung in diesem Jahr durchgeführt. Dabei konnten weitere Fortschritte bei der Entwicklung eines Öffentlichen Personennahverkehrs in Sachsen festgestellt werden. Diese wurden in abgestimmter Zusammenarbeit von Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen, Dresdner Verkehrsbetriebe, Stadtplanungsamtes, Straßen- und Tiefbauamtes, Behindertenbeauftragten der Stadt Dresden sowie des Verbandes der Körperbehinderten der Stadt Dresden, Blinden- und Sehbehindertenverbandes sowie des Fahrgastbeirates der Stadt Dresden erreicht.

Der neue Projektkoordinator, der diese Aufgabe bis Ende März 2018 zwischenzeitlich übernommen hat, auf Projektaktivitäten wie das mehrfache Mobilitätstrainings mit der DVB und den im Regionalverkehr tätigen Privatbahnen, einen Vor-Ort-Termin im Bereich der Elbfähren im Landkreis Meißen, der Teilnahme an Tagungen und unterschiedlichen Beratungen, der Neuerarbeitung der Technischen Forderungen für einen "ÖPNV/SPNV für alle" und der Klassifizierung von ÖPNV-Zugangsstellen in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und weiteren Partnern. Auf diese Liste gehören ebenso die Freigabe der Beförderung von Fahrgästen im Rollstuhl auf der Kirnitzschtalbahn mit der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz (OVPS) und das Vorbereiten von Aktivitäten in der bevorstehenden Mobilitätswoche.

In den Berichten der konnte auf weitere realisierte Verbesserungen bei der barrierefreien Gestaltung des ÖPNV in der Landeshauptstadt sowie auf die Einordnung der abgestimmten Forderungen zur Barrierefreiheit in den Verkehrsentwicklungsplan der Landeshauptstadt Dresden verwiesen werden. Positiv wurde durch die Teilnehmerinne und Teilnehmer insbesondere hervorgehoben, dass das erweitere Personal-Schulungsprogramm der Dresdner Verkehrsbetriebe zu einer spürbar höheren Servicequalität beziehungsweise mobilitätseingeschränkter Fahrgäste geführt hat. Ebenso wurde über die in nächster Zeit geplanten Baumaßnahmen informiert, die in jedem Fall barrierefreie Zugänge insbesondere zur Stadtbahn beinhalten und im Detail dem Projekt für barrierefreies Plane und Bauen zur Beurteilung vorgelegt wurden beziehungsweise noch vorgelegt werden.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Beratung war das ÖPNV-Informationssystem. Das bezieht sich auf die bessere Information im Internet, auf die Information an den Zugangsstellen und im Fahrzeug. Dabei wurde bekräftigt, das bewährte Blindeninformationssystem (BLIS) auch längerfristig weiter zu nutzen und längerfristig mit dem Zielhorizont etwa 2022 eine Ablösung durch die Einbindung in eine Handy-gestützte Lösung vorzubereiten. Der Wunsch des Blinden und Sehbehinderten Verbandes Sachsen, dazu ein entsprechendes Projekt zu konzipieren und zu realisieren, wird ausdrücklich unterstützt. Dazu wird dieser Verband für 2018 ein Vorbereitungsprojekt starten. 

Alle, die sich für weitere Details zu diesem Thema interessieren, können dazu auf den Internetseiten des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen mehr erfahren.

 

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