Präventionspreis verliehen

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

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Bild: kobinet/omp

Stuttgart (kobinet) Der "Großer Präventionspreis" für ein selbstbestimmtes und gesundes Leben im Alter geht an acht Projekte in Baden-Württemberg. Der mit insgesamt 50.000 Euro dotierte Preise wurde durch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha hat am Montag verliehen. Lucha ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg, die den Preis bereits zum vierten Mal ausgelobt hatte.

Ausgezeichnet werden in diesem Jahr Projekte, die einen kommunalen Ansatz für ein gesundes und selbstständiges Leben im Alter verfolgen. Die beiden ersten Plätze sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert und gehen nach Schwäbisch Gmünd sowie nach Freiburg. Weitere Preisträger kommen aus Stuttgart, Heidelberg und Mannheim sowie aus den Landkreisen Waldshut-Tiengen, Bodenseekreis und Göppingen.

„Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit bedeutet ganzheitliches Wohlbefinden – körperlich, seelisch und sozial“, sagte Minister Lucha anlässlich der Preisverleihung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. „Um möglichst lange gesund und selbstbestimmt leben zu können und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, bedarf es besonderer Angebote vor Ort. Ich freue mich deshalb sehr, dass die Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden Württemberg Einrichtungen, Organisationen und Initiativen auszeichnen konnte, die nachahmenswerte Projekte zur Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen anbieten“, so der Gesundheitsminister. Der Fokus liege dabei in diesem Jahr auf Partizipation, bürgerschaftlichem Engagement und gesundheitlicher Chancengleichheit.

Sämtliche prämierten Projekte mussten einen lokalen und thematischen Bezug zu einer der Kategorien „Armut, soziale Teilhabe und Gesundheit“, „Seelische Gesundheit im Alter“ oder „Sucht im Alter“ haben. „Mit dem Großen Präventionspreis würdigt die Stiftung besonders vorbildliche Projekte. Vorbildlich, wenn es darum geht, die Lebensqualität im Alter erheblich zu verbessern“, erklärte der Minister. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens, aus Forschung und Praxis nominierte aus den eingereichten Bewerbungen acht Projekte und vergab insgesamt zwei erste Preise, vier zweite Preise, sowie zwei Sonderpreise.

 

 

 

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