Bürgerfest am Rolandufer

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Bürgerfest-Poster
Bürgerfest-Poster
Bild: SoVD

Berlin (kobinet) Mit einem Bürgerfest und 2 000 Gästen feierte der Sozialverband Deutschland (SoVD) am Wochenende in Berlin sein 100-jähriges Jubiläum. An Rolandufer zeigten die Landesverbände einen Querschnitt von all dem, was den Sozialverband ausmacht: Beratung, Kampagnen und Initiativen zu den zentralen sozialen Themen in den verschiedenen Regionen Deutschlands.

SoVD-Präsident Adolf Bauer sagte: „Wir sind stolz auf unsere Geschichte, auf unseren Kampf für Frieden und Demokratie, auf unseren Widerstand gegen Diktatur und Unterdrückung, auf 100 Jahre Einsatz für Solidarität, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit. Und wir wollen an unserem Stammsitz, in der Mitte von Berlin ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für eine offene und soziale Gesellschaft, die für uns alternativlos ist." Die historischen Erfahrungen seit 1917 – zwei Weltkriege, Unterdrückung und die NS-Diktatur – zeigten, dass soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden einander bedingen.

Lesermeinungen zu “Bürgerfest am Rolandufer” (1)

Von TN

Nun ja, der SoVD ist ja sehr spd- und cdu-politisch lastig. Passend hierzu das Interview mit der Ex-Bundeswirtschaftsministerin Zypries im Tagesspiegel vom Montag, den 02. Oktober 2017, siehe http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wirtschaftsministerin-brigitte-zypries-derriss-in-der-gesellschaft-geht-tief/20402514.html

Hieraus die Zypries'sche Aussage zu den wohl Gründen und Wunschgebern, weshalb Hartz 4 je in die Gesellschaft eingepeitscht wurde. Erhellende Worte - und Tschüssikowski, un-liebe spd, cdu und Grüns (Ihr Grünschnäbel/innen) und - nicht zu vergessen - die fdp (aka Mövenpick-Partei):
"... All unsere Entscheidungen tragen eine klare, sozialdemokratische Handschrift. ... eine klare Ausrichtung für eine starke Industriepolitik und hohe soziale Standards beim Freihandelsabkommen mit Kanada. ... Ist der seit Jahren anhaltende Aufschwung eigentlich Merkels Aufschwung oder immer noch der von Gerhard Schröder?
Merkel selbst sagt, dass die gute Konjunktur die Folge der Agenda-2010-Politik ist. Diese Debatte ist geführt. ...
Wirklich?

Im Ernst: Der wesentliche Faktor dafür, dass es wieder aufwärts gehen konnte in Deutschland, war die Agenda 2010. Noch heute sagen mir Unternehmensvertreter, dass sie die Agenda als eine Art Initialzündung verstanden haben: Hey, die wollen ja tatsächlich was ändern. Von dem Zeitpunkt an haben viele investiert. ..."
Siehe weiter die Karikatur mit dem Titel: "Kleiner Mann bittet um großes Geld" des Karikaturisten John Heartfield.
Die Sozen springen offensichtlich über jedes unsoziale Stöckchen, was mensch ihnen hinhält.

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