Forderungen zur Landtagswahl

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Adolf Bauer
Adolf Bauer
Bild: SoVD

Hannover (kobinet) Zur Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) heute seine Forderungen für „ein offenes, gerechtes und solidarisches Niedersachsen" veröffentlicht. Dazu gehöre auch die Willkommenskultur für Geflüchtete: „Jedem Versuch, geflüchtete und sozial benachteilige Menschen in unserer Gesellschaft gegeneinander auszuspielen, treten wir klar entgegen", so Landesvorsitzender Adolf Bauer.

Wohnen sei ein Grundrecht. Deshalb müsse der soziale sowie bezahlbare barrierefreie Wohnungsbau gefördert werden. Bekämpfen will der SoVD auch die Arbeitslosigkeit. Dazu müsse unter anderen das Landesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit fortgesetzt und ausgebaut werden, so Bauer.

Eine konsequente Gleichstellung von Frau und Mann bleibe weiterhin ein wichtiges Ziel. Dabei könnte etwa eine Berufsberatung ohne Rollenklischees oder geschlechterbewusste Berufsberatung helfen. Wichtig sei dabei auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sowie Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit sowie eine flexible und kostenfreie Kinder- und Schulkinderbetreuung wären Stellschrauben, um hier abzuhelfen.

Ebenfalls wichtig seien eine bedarfsgerechte und wohnortnahe Gesundheitsversorgung, attraktive Pflegeberufe, Selbstbestimmung bei der Pflegebedürftigkeit, sowie barrierefreier öffentlicher Personen-Nahverkehr.

Broschüre mit den Wahlforderungen auf http://bit.ly/2yAVvWx

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