Kieler Erklärung Behindertenbeauftragter

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Webgrafik Inklusion bewegt
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Bild: Behindertenbeauftragte.de

Kiel (kobinet) Die Beauftragten für die Belange behinderter Menschen von Bund und Ländern haben auf ihrer jüngsten Beratung Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert. In einer Kieler Erklärung wird betont, dass bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen "bedeutende Weichen in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen in den kommenden Jahren" gestellt werden müssen. "Diese Chance muss genutzt werden, das erwarten die Menschen mit Behinderungen in unserem Land", so die Beauftragten. Sie fordern, 9 (neun) Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufzunehmen:

1. Wahlrechtsausschlüsse abschaffen

2. Private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Barrierefreiheit verpflichten

3. Inklusion stärken - das Bundesteilhabegesetz anpassen

4. Inklusive Lösung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen umsetzen

5. Länder für die Inklusion im Bereich Bildung unterstützen

6. Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen und einen inklusiven Arbeitsmarkt gestalten

7. Barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum schaffen

8. Barrierefreie Mobilität ausbauen

9. Gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderungen verbessern

Hier gehts zur Kieler Erklärung

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