Resolution für aktive Einbeziehung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: Lebenshilfe

Würzburg (kobinet) Bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Bayern, die am 21. Oktober in Würzburg stattfand, bezeichnete die wiedergewählte Vorsitzende Barbara Stamm die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Bayern als eine der zentralen Aufgaben für die Zukunft. Die Mitgliederversammlung verabschiedete dazu eine Resolution.

Darin fordert die Lebenshilfe Bayern die Bezirke als Leistungsträger dazu auf, die Menschen mit Behinderungen selbst, ihre Selbsthilfeorganisationen sowie die Leistungserbringer bei der Umsetzung des BTHG aktiv einzubeziehen. Die Bezirke müssten die Wünsche nach individuellen und personenzentrierten Hilfen auch und gerade für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen anerkennen und entsprechende Leistungen gewähren. Notwendige Teilhabeleistungen dürften nicht von der Eingliederungshilfe in die Pflege verschoben und damit gekürzt werden. Ebenso fordert die Lebenshilfe Bayern einen barrierefreien Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe, zum Beispiel durch Informationen in Leichter Sprache, möglichst unbürokratische Abläufe bei den Bezirken und deren Bereitschaft, die Entwicklung neuer und innovativer Angebote durch die Lebenshilfen in Bayern konstruktiv zu begleiten. Ziel müssten bayernweit einheitliche Leistungsstandards sein. Das Handeln aller Verantwortlichen müsse letztendlich mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung für alle Menschen mit Behinderungen bringen, heißt es in einer Presseinformation des Verbandes.

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