Inklusionstour nach Wien

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Gruppe aus Rheinland-Pfalz in Wien
Gruppe aus Rheinland-Pfalz in Wien
Bild: Matthias Rösch

Wien (kobinet) Eine Gruppe von in der Behindertenpolitik Engagierten aus Rheinland-Pfalz hat sich auf Einladung des Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch von Mainz auf den Weg nach Wien gemacht. Dort erkunden sie in den nächsten Tagen die österreichischen Aktivitäten und Ansätze zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Inklusion. Heute steht ein Besuch bei der Assistenzgenossenschaft in Wien auf dem Programm.

Dabei können sich die Aktiven aus Rheinland-Pfalz nicht nur über die Arbeit der Assistenzgenossenschaft, sondern auch des Beratungszentrums BIZEPS informieren. Zudem treffen sie dort mit dem österreichischen Behindertenanwalt zusammen und informieren sich über die Arbeit des Monitoringausschusses. Am Nachmittag geht es dann in die Wirtschaftsuniversität Wien, wo das Thema barrierefreie Gestaltung und die Forschung zu Diversität auf dem Programm steht.

Am Mittwoch steht für die Gruppe ein Besuch im österreichischen Sozialministerium auf der Tagesordnung. Dort wird es um die generelle Ausrichtung der Behindertenpolitik von Österreich gehen. Vielleicht erfahren die Rheinland-Pfälzer dort ja auch schon, wie die politische Zukunft der Behindertenpolitik bei eventuell neuen Mehrheiten in Österreich aussehen könnte. Denn auch in Österreich stehen wie in Deutschland nach der Wahl sicherlich nicht einfache Koalitionsverhandlungen an.

Inklusionstouren haben in Rheinland-Pfalz mittlerweile Tradition. Auf Einladung des Landesbehindertenbeauftragten fanden bereits Touren nach Berlin, quer durch Rheinland-Pfalz, nach Südtirol und nach Ruanda auf dem Programm.

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