Weichen für Wachstum in einem sozialen Europa

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Logo der Europäischen Kommission
Logo der Europäischen Kommission
Bild: Europäische Kommission

Göteborg (kobinet) Die Europäische Kommission will Weichen für Wachstum in einem sozialen Europa stellen. Im Rahmen des Sozialgipfels kommen heute die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, die Sozialpartner und andere wichtige Interessenträger in den Eriksberghallen im schwedischen Göteborg für eine offene Diskussion über die Förderung fairer Arbeitsplätze und des Wachstums zusammen.

Der Sozialgipfel für faire Beschäftigung und Wachstum wird Diskussionen darüber ausrichten, wie neue Chancen optimal genutzt und die Herausforderungen für unsere Arbeitsmärkte und unsere Wohlfahrtsmodelle heute und in Zukunft bewältigt werden können.

Schwerpunkte des Sozialgipfels für faire Arbeitsplätze und Wachstum werden die optimale Ausschöpfung neuer Chancen sowie die Bewältigung der gemeinsamen Herausforderungen für die Arbeitsmärkte und die gegenwärtigen und künftigen Wohlstandsmodelle bilden. Ausgehend von der Perspektive der einzelnen Mitgliedstaaten und ihren jeweiligen Erfahrungen werden die Diskussionen einen Beitrag dazu leisten, eine bessere Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger Europas zu gestalten. Dazu finden Workshops zu den Themen "Zugang zum Arbeitsmarkt", "Faire Beschäftigung und Arbeitsbedingungen" sowie "Zwischen den Jobs und Unterstützung des Übergangs" statt. Der Gipfel bietet als ein Element einer breiter angelegten Debatte über die Zukunft Europas den wichtigsten Interessenträgern eine einzigartige und aktuelle Gelegenheit, die soziale Dimension der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten zu erörtern.

Die Entwicklungen in den vergangenen Jahren in Europa haben die Zweifel an der sozialen Marktwirtschaft der Europäischen Union aufkommen lassen und ihrer Fähigkeit beflügelt, ihr Versprechen einzulösen, niemanden zurückzulassen und dafür zu sorgen, dass jede Generation besser gestellt ist als die vorherige. Das Vertrauen in die Regierungen wurde ebenfalls ausgehöhlt, heißt es in den Unterlagen zu dieser Tagung.

Während es in Europa eine Fülle von guter Beispiele gibt, so wurde in ersten Diskussionsbeiträgen hervorgehoben, werden die Gestaltung der Zukunft und die Schaffung fairer und wohlhabender Gesellschaften durch politischen Dialog und Zusammenarbeit in den kommenden Jahren nicht weniger anspruchsvoll sein. Es gibt zwar kein anwendbares europaweites Einheitskonzept, wohl aber gemeinsame Herausforderungen und gemeinsamen Handlungsbedarf.

Lesermeinung schreiben?

Beim erstmaligen Schreiben Ihrer Lesermeinung werden Sie zur Registrierung geleitet. Dabei erkennen Sie die Nutzungsbedingungen und die Netiquette an.Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail. Bitte schauen Sie auch in Ihren Spamordner. Bestätigen Sie den Empfang durch Klicken auf den angezeigten Link. Sie erhalten ein Fenster und ergänzen Ihren Anzeigenamen und Ihren persönlichen Namen zur E-Mailadresse. Die Lesermeinung ist auf 2000 Zeichen begrenzt und Sie können bis 14 Tage nach Veröffentlichung der Nachricht schreiben.