Eigenregie statt Fürsorge

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: kobinet/ht

Arnsberg (kobinet) Die Kontaktstelle Persönliche Assistenz/Persönliches Budget veranstaltete vor kurzem in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg einen Informationsabend mit dem Thema "Eigenregie statt Fürsorge - Selbstbestimmt Leben mit dem Persönlichen Budget".

Nach einer Einführung zum Thema berichteten zwei Menschen von ihren praktischen Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget. Pierre Rangosch ist körperlich beeinträchtigt und nutzt einen Elektrorollstuhl. Eva Meier (Name geändert) ist Mutter eines Sohnes, der auf Grund seiner Behinderung auf umfangreiche Unterstützung angewiesen ist. Beide nutzen zur Unterstützung bei der Pflege, im Haushalt und im täglichen Leben selbst eingestellte Assistenzteams. Christiane Rischer vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg betonte dabei: "Mit dem Persönlichen Budget werden Menschen mit Behinderung zum aktiven Kunden und Arbeitgeber und gestalten ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen."

Den Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget gibt es nun bald seit zehn Jahren. Menschen mit Behinderung erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Geld von den jeweils zuständigen Sozialleistungsträgern und können so ihre Unterstützung selbst auswählen und finanzieren. Das Geld fließt vom Sozialleistungsträger an den Budgetnehmer. Dieser bezahlt dann die benötigten Hilfen und Dienstleistungen aus dem Budget.

Die Veranstaltenden bieten auch eine ausführlichere Beratung zum Thema an. Wenden Sie sich an: MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter e. V., Kontaktstelle Persönliche Assistenz/Persönliches Budget, Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Arnsberg, Roseggerstr. 36, 44137 Dortmund, Tel.: 0231/91283-75, E-Mail: kpa@mobile-dortmund.de

 

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