Lebenshilfe Bayern unterstützt Selbstvertretung

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Logo der Lebenshilfe
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Erlangen (kobinet) Menschen mit Behinderungen und ihre Selbsthilfeorganisationen müssen bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Bayern aktiv beteiligt werden. Das fordert die Lebenshilfe Bayern erneut zum Welttag für Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember.

Damit gesellschaftliche und politische Teilhabe gelingt und sich Menschen mit geistiger Behinderung oder Lern-Schwierigkeiten erfolgreich selbst vertreten können, bietet die Lebenshilfe Bayern bereits seit 40 Jahren besondere Fortbildungskurse an. Im Februar und März 2018 heißt es zum Beispiel „Das neue Bundes-Teil-Habe-Gesetz. Was ändert sich für mich?“ und „Den Landtag wählen – Ich bin dabei. Denn: Jede Stimme zählt.“

Auch im September 2018 geht es in „Ich weiß, was ich will!“ darum, wie man die eigenen Interessen vertritt und seine Zukunft plant. Mit dem Kurs „Willkommen bei uns!“ soll im Oktober 2018 wiederum das respektvolle Zusammenleben und Zusammenarbeiten mit Menschen aus anderen Ländern gefördert werden. Die genannten Seminare finden in Erlangen statt. Im oberpfälzischen Mühlhausen bietet die Lebenshilfe Bayern im Juli 2018 außerdem ein inklusives Seminar dazu an, wie Peer-Unterstützung, also die gegenseitige Beratung von Menschen mit Behinderungen, funktionieren kann.

Darüber hinaus will die Lebenshilfe Bayern mit ihren Angeboten insbesondere auch Geschwisterkinder von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen unterstützen. „Ich bin ein Geschwisterkind“ heißt denn auch die Erlebniswoche für 8- bis 13-Jährige zu Beginn der Sommerferien auf „Gut Aufeld“ in Ingolstadt. Und die Abenteuerwoche „Darf´s ein bisschen mehr sein?“ für die 10- bis 15-Jährigen findet in den kommenden Pfingstferien im Schullandheim Bliensbach in Wertingen statt. Die Fortbildungsangebote der Lebenshilfe Bayern gibt es als gedruckte Broschüren. Weitere Informationen zu diesen Vorhaben können auf dieser Internetseite nachgelesen werden.

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