Topp im Job mit Handicap !

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Die Preisträger vilmA 2017
Die Preisträger vilmA 2017
Bild: www.eventfotograf.in

Dortmund (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember sind heute zum sechsten Mal herausragende Beispiele für die Teilhabe am Arbeitsleben mit dem "VdK Preis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung - vilmA" gewürdigt worden. Vor rund 100 Gästen im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte erhielten acht Gewinnerinnen und Gewinner aus unserem Bundesland Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro.

Sie alle beweisen, wie berufliche Inklusion gelingt - und dass die Auszeichnung des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen zu Recht den Beinamen "vilmA" (vorbildlich, individuell, leistungsstark und motiviert in der Arbeitswelt) trägt.

In Anspielung an die gleichnamige Frau von Fred Feuerstein gratulierte der neue Schirmherr des Preises, Samuel Koch, den Gewinnern mit einem begeisterten "Jabbadabbadu": "Eine Auszeichnung ist ein Grund zur Freude für die Gewinner, die Preisverleiher und alle anderen Teilnehmer. Und ist gleichzeitig eine Gelegenheit, öffentlich zu feiern und damit einen Scheinwerfer auf die Arbeitswelt mit vorbildlichen, individuellen, leistungsstarken, motivierten Mitarbeitern zu lenken", so der Schauspieler, der selbst querschnittsgelähmt ist und für den "vilmA" auch "völlig integriert läuft meine Arbeit" bedeutet. "Das heißt doch, je besser die Integration ist, desto wertvoller die Arbeit. Und das gilt für alle potentiellen Teilnehmer an der Arbeitswelt - wie auch Olympia nur mit allen Teilnehmern lebt und funktioniert."

Seine Glückwünsche sprach darüber hinaus der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, aus und erläuterte: "Die berufliche Teilhabe ist ein grundlegendes Persönlichkeitsrecht und eine wesentliche Voraussetzung für ein eigenverantwortlich gestaltetes Leben. Für Menschen mit Behinderung ist es aber leider selbst in Zeiten des Jobbooms immer noch keine Selbstverständlichkeit, einer Arbeit nachgehen zu können, die ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Eine der Ursachen dafür ist zweifellos, dass man ihnen einfach zu wenig zutraut. Daher ist es für uns so wichtig, Unwissenheit und Unsicherheit durch die positiven Beispiele unserer Preisträger zu ersetzen."

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