Zweites Job-Speed-Dating

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Arbeitssuche nach dem Gong
Arbeitssuche nach dem Gong
Bild: Alexander Ahrens/ISL

Berlin (kobinet) Menschen mit Einschränkungen werden auf dem Arbeitsmarkt benötigt, das zeigt das zweite Job-Speed-Dating der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL). Heute haben sieben Arbeitgeber*innen die Möglichkeit genutzt, mit zehn behinderten Bewerber*innen mit und ohne Migrationshintergrund in Kontakt zu treten und sich bei beiderseitigem Interesse zu einem Bewerbungsgespräch zu verabreden. Die Dating-Runde wurde von Verena Bentele, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, eröffnet.

„Das Job-Speed-Dating ist ein wirkungsvolles Instrument, um behinderte Bewerberinnen und Bewerber eine echte Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu geben", erklärt Dr. Sigrid Arnade, ISL-Geschäftsführerin.  Die Erfahrungen vom ersten Mal haben gezeigt, dass mindestens drei von 16 Teilnehmenden von Arbeitgeber*innen eingestellt wurden. Zahlreiche Gespräche folgten im Nachhinein.

Auf der Arbeitgeberseite waren dieses Mal unter anderem mit dabei: Deutsche Bahn Zeitarbeit, die Deutsche Rentenversicherung, die Fürst Donnersmarck-Stiftung, ein Sanitätshaus, Verbände und kleine bis mittelständische Unternehmen aus der türkisch-deutschen Community. „Mit dieser zweiten Veranstaltung haben wir es erneut geschafft, Vorurteile und Bedenken bei Arbeitgeber*innen abzubauen. Behinderte Arbeitsuchende zeigen wieder selbstbewusst Ihre Kompetenzen und Stärken", sagt Arnade.

Das Job-Speed-Dating ist Teil des Projektes BIRLIKTE – Gemeinsam für Inklusion in der Arbeitswelt. Dabei geht es darum, behinderten Menschen mit und ohne Migrationshintergrund eine Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen. Projektträger ist ISL. Kooperationspartner sind InterAktiv e.V. und DG Consulting. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert.

Lesermeinungen zu “Zweites Job-Speed-Dating” (5)

Von TINA

@ TN
»Das ist falsch. Der Plural ist 'Fora'«

Beispiel: "Manchmal findet man in In­ter­net­fo­ren gu­te­ Tipps, doch sehr häufig wird auch Blöd­sinn ge­schrie­ben­."
"Si tacuisses, philosophus mansisses"


Von TINA

@ TN
»Das ist falsch. Der Plural ist 'Fora'«

Kein Mensch benutzt in Deutschland in diesem Zusammenhang den lateinischen Plural "Fora". Foren ist hier der einzig richtige Plural, wenn Webforen gemeint sind nach Duden, Wiktionary u.a.
https://de.wiktionary.org/wiki/Internetforum

Von ZORRO

@ TN-Entdeckung:
"der Plural ist falsch geschrieben... Korrekt heißt der Plural des Wortes 'Forum' - 'Fora'."

Das mag ja sein, dass es in den 50-er Jahren das Wort "Foren" im Recht­schreib-Duden noch nicht gab: Wie wärs mal mit einem Blick in eine neuere Duden-Ausgabe? Dort gibts seit Jahr­zehn­ten die zwei Plu­ral­for­men "Foren" und "Fora" - und aktuell wird in Google das Such­wort "Foren" mil­lio­nen­fach gelistet ...
www.tinyurl.com/Foren-Deutsch-Google

Von TN

P.S.: Es handelt sich nicht um den grammatikalisch falsch geschriebenen _Singular_ des Wortes 'Forum', sondern der Plural ist falsch geschrieben worden.
Korrekt heißt der Plural des Wortes 'Forum' - 'Fora'.

Von TN

Jetzt erst entdeckt: Bei Kobinet wird der Singular des Wortes 'Forum' so geschrieben:
Foren.

Das ist falsch. Der Plural ist 'Fora'.

Hoffentlich ist beim bei dem Durchlauferhitzer namens Speeddating kein Wortschnitzer aufgekommen. Peinlich. Weil hier bei kobinet so (und das berechtigterweise) auf Bildung gepocht wird.

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