Bayern unterstützt Eingliederung in Arbeitsmarkt

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Wappen von Bayern
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Bild: Public Domain

München (kobinet) Mit einem neuen Projekt im Raum München werden Menschen mit Behinderung über Arbeitsmarktfonds mit rund 200.000 Euro bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt.

Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller teilte heute mit: „Der bayerische Arbeitsmarkt steht hervorragend da. In Oberbayern lag die Arbeitslosenquote im Dezember bei 2,9 Prozent. In ganz Bayern liegt sie seit drei Monaten in Folge bei 2,9 Prozent und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist so hoch wie nie. Von dieser hervorragenden Lage sollen alle profitieren – gerade auch Menschen mit Behinderung. Sie brauchen besondere Unterstützung um am Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. Dies wollen wir mit dem Projekt ‚Begleiteter Übergang von Menschen mit Mehrfachbehinderung in den Beruf‘ im Raum München erreichen. Die oftmals gut ausgebildeten Menschen werden hier intensiv begleitet und passgenau auf einen Arbeitsplatz vermittelt. Ich freue mich, dass wir das Projekt mit rund 200.000 Euro aus dem Arbeitsmarktfonds unterstützen können.“

Das Projekt ‚Begleiteter Übergang von Menschen mit Mehrfachbehinderung in den Beruf‘ des Berufsbildungswerks der Stiftung ICP und der IFD München-Freising wird für die Dauer von zwei Jahren gefördert. Die Teilnehmenden werden intensiv auf dem Weg in den Arbeitsmarkt begleitet. So werden ihre individuellen Stärken, Potentiale und Unterstützungsbedarfe im Rahmen von Einzel- und Gruppenmaßnahmen und in einem Praktikum festgestellt. Anschließend erfolgt die Vermittlung auf einen Arbeitsplatz. Zur Festigung des Beschäftigungsverhältnisses wird eine nachgehende Begleitung sichergestellt.

Aus dem Arbeitsmarktfonds werden innovative und zielgerichtete Maßnahmen zur Qualifizierung und Arbeitsförderung unterstützt, die nicht im Rahmen der bestehenden Arbeitsmarktinstrumente durchgeführt werden können. Die Projekte wurden von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktfonds, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, der Kammern, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Staatsregierung ausgewählt. „Wir haben stets die regionale Arbeitsmarktsituation im Blick. Seit 2007 sind rund 3,5 Millionen Euro für 22 innovative Projekte nach Oberbayern geflossen“, so Müller abschließend.

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