Medizinische Tests bis in die 70er Jahre

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Medikamente
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Bild: Rolf Barthel

Hannover (kobinet) Wie überfällig die Schaffung der Stiftung Anerkennung und Hilfe, die letztes Jahr ihren Betrieb aufgenommen hat, letztendlich war, zeigt ein Bericht von Holger Bock und Marie-Caroline Chlebosch für den NDR, auf den Grit Kühlborn von der Interessenvertretrung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Dabei wird deutlich, dass die von den Medizintests Betroffenen heute noch häufig unter den Folgen leiden und dass das Problem wahrscheinlich wesentlich größer ist, als gedacht.

"Pillen und Säfte für Kinder, nur damit Ärzte Therapien und Nebenwirkungen erforschen können – Bereits vor gut einem Jahr trifft dieser Vorwurf die Kinder-Jugendpsychiatrie in Wunstorf in der Region Hannover. Nach den Recherchen der Pharmakologien Sylvia Wagner aus Krefeld sollen die Ärzte in Wunstorf bis Mitte der 1970er-Jahre mindestens 286 Kinder Versuchen mit Schlafmitteln und Psychopharmaka unterzogen haben", heißt es in dem Bericht.

Link zum NDR-Bericht

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