Sachsen fördert Barrierefreiheit weiter

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Blick auf die Elbe in Dresden
Blick auf die Elbe in Dresden
Bild: H. Smikac

Dresden (kobinet) Wie aus der aktuellen Presseinformation des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen zu erfahren ist, wird in diesem Bundesland Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr weiter gefördert. Das ist das Resultat einer Beratung im ÖPNV-Beirat, in dem alle wichtigen Akteure des sächsischen ÖPNV vertreten sind, und in welcher das diesjährigen ÖPNV-Landesinvestitionsprogramms vorgestellt wurde. Mit diesem Programm sollen alle beteiligten Akteure frühzeitig Planungssicherheit erhalten.

„Auch in diesem Jahr können die von den Verkehrsunternehmen und Kommunen beantragten ÖPNV-Investitionsvorhaben vom Freistaat und Bund gefördert werden, sofern sie die Fördervoraussetzungen dafür erfüllen“, erklärte Verkehrsminister Martin Dulig dazu. „Die hervorragenden Ergebnisse sächsischer Verkehrsunternehmen bei der positiven Entwicklung der Fahrgastzahlen sowie bei der Kundenzufriedenheit zeigen, dass es sich hierbei um sehr gut investiertes Geld handelt. Mir ist es nicht nur aus ökologischen Gründen wichtig, den ÖPNV weiter zu stärken.“

Das Gesamtvolumen der angemeldeten Vorhaben liegt bei 136,6 Mio. Euro – dies sind ca. 7 Mio. Euro mehr als 2017. „Wir haben einen frühen Starttermin gleich zu Beginn des Jahres möglich gemacht, um den Verkehrsunternehmen und Kommunen schnellstmöglich Planungs- und Finanzierungssicherheit zu verschaffen. Die Erfahrungen aus 2017 zeigen, dass die Bauindustrie sehr gut ausgelastet ist. Wir wollen jedoch, dass unsere ÖPNV-Akteure schnell und wirtschaftlich agieren können“, so Dulig weiter.

Trotz der guten Voraussetzungen ist es den Verkehrsunternehmen und Kommunen im vergangenen Jahr nicht gelungen, die zur Verfügung stehenden Infrastrukturmittel voll auszuschöpfen. Der Hauptgrund hierfür liegt auch in diesem Bereich in immer komplizierteren Planungs- und Genehmigungsprozessen.

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