Wer wird was?

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: BMAS

Berlin (kobinet) Wer wird was in der neuen Bundesregierung, wenn sie denn zustande kommt? Darum ging es gestern vor allem, nachdem sich CDU, SPD und CSU auf einen Koalitionsvertrag geeinigt haben. Zum Teil stehen die Personen schon fest, zum Teil wird noch spekuliert. Für behinderte Menschen ist dabei besonders interessant, wer zukünftig das Arbeits- und Sozialministerium führt. Sollten die Mitglieder der SPD dem Koalitionsvertrag zustimmen, könnte dies nach Einschätzung der tagesschau Dr. Eva Högl von der SPD sein.

Schaut man in die Biographie von Dr. Eva Högl auf der Seite des Deutschen Bundestages nach, so weisen die bisherigen Aktivitäten der Juristin wenig Verbindung zur Behindertenpolitik auf. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist ihr jedoch nicht unbekannt. Dort war sie von 1999 bis 2009 beschäftigt. Seit 2009 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Aufzählung ihrer vielfältigen Mitgliedschaften findet man auch die Lebenshilfe. Seit Juni 2007 ist sie Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Berlin. Zudem hat sich in der Vergangenheit immer wieder auch im Parteivorstand der SPD mitgewirkt. Seit 1987 ist sie Mitglied der SPD, wobei sie von 1991 bis 1995 stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos war.

Link zum Bundestags-Porträt von Dr. Eva Högl

Wer zukünftig das Amt der oder des Bundesbehindertenbeauftragten ausüben wird, darüber sind den kobinet-Nachrichten noch keine Informationen bekannt. Aufgrund ihrer engagierten Arbeit und der Tatsache, dass bisher die Ministerin für Arbeit und Soziales das Vorschlagsrecht hatte, stehen die Chancen gut, dass Verena Bentele dieses Amt weiterhin ausführen könnte.