Nachrichten

Novelle der Hessischen Bauordnung eingebracht

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Bild: kobinet/ht

Mit einer Reform der Bauordnung will Hessen den Wohnungsbau erleichtern und beschleunigen. "Die Landesregierung hat bereits die Mittel für den Wohnungsbau massiv aufgestockt, jetzt verbessern wir auch die rechtlichen Rahmenbedingungen", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag im Hessischen Landtag bei der Einbringung eines Entwurfs zur Änderung der Hessischen Bauordnung (HBO).

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20 Jahre aktiv für Schwerbehinderte bei der BASF

Raimund Lautensack am Podium bei der BASF
Bild: Matthias Rösch

20 Jahre lang hat Raimund Lautensack das Geschick der rund 1.400 schwerbehinderten Beschäftigten bei der BASF als Vertrauensmann der Schwerbehinderten begleitet und sich für deren Belange stark gemacht. Gestern wurde er bei der Schwerbehindertenversammlung verabschiedet, wie der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch den kobinet-nachrichten mitteilte.

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Ziel: Perspektivenwechsel

Bild von Grit Kühlborn
Bild: Grit Kühlborn

2018 jährt sich das Inkrafttreten UN-Behindertenrechtskonvention auf internationaler Ebene zum zehnten Mal. Einer der zentralen Grundsätze dieser Konvention ist der Satz "Nichts über uns ohne uns". Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) führt ein bundesweites Modellprojekt unter dem Titel "CASCO – Vom Case zum Coach" durch. Hier geht es ganz praktisch auch um den Grundsatz "Nichts über uns ohne uns", wie Grit Kühlborn von der ISL in einem Beitrag über das CASCO-Projekt deutlich macht.

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NRW schreibt Inklusionspreis 2018 aus

Emoji Inklusion
Bild: Aktion Mensch e.V.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat den Inklusionspreis Nordrhein-Westfalen 2018 ausgeschrieben. Sozialminister Karl-Josef Laumann erklärt zu dem mit insgesamt 27.000 Euro dotierten Preis des Landes: „Schwerpunktthema ist dieses Jahr ‚Arbeit und Qualifizierung, denn Arbeit ist ein entscheidender Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.“

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Cl-Zwangsimplantation vor Gericht

Karin Kestner
Bild: Verlag Karin Kestner oHG

Zwangsimplantation bleibt vor Gericht, berichtet Karin Kestner über die gestrige Anhörung im Goslarer Amtsgericht/Familiengericht, bei der die Richterin über die beidseitige Implantation eines zweijährigen gehörlosen Kindes gehörloser Eltern entscheiden soll. Die Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin hatte vor der beidseitigen Cl-Implantation eines zwejährigen gehörlosen Kindes gehörloser Eltern gewarnt und den Fall öffentlich gemacht (kobinet 10.11.2017).

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Fußball im E-Rolli

Webposter des Turniers im Wien
Bild: Veranstalter

Der 4. ottobock.CUP im E-Rolli Fußball wird vom 24. bis 26. November 2017 in Wien ausgetragen. 2014 nahmen 4 Teams, im Jahr darauf 5 Teams, 2016 schon 7 Teams teil. Bei der vierten Auflage des Turniers treten sogar 9 Teams gegeneinander an. Zwei Vereine sind aus Deutschland dabei. Noch nie gab es in Österreich so ein großes Turnier. 22 Spiele werden zu sehen sein.

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Eigenregie statt Fürsorge

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Bild: kobinet/ht

Die Kontaktstelle Persönliche Assistenz/Persönliches Budget veranstaltete vor kurzem in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Arnsberg einen Informationsabend mit dem Thema "Eigenregie statt Fürsorge - Selbstbestimmt Leben mit dem Persönlichen Budget".

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Barrierefreie Wirtshaustradition in Bayern

Wappen von Bayern
Bild: Public Domain

Ob eine Familienfeier, eine Hochzeit oder ein zünftiger Stammtisch – Menschen mit Behinderung sind oft ausgeschlossen, wenn es um den Besuch in einem Lokal geht. Der Landgasthof Demharter in Zusmarshausen setzt dagegen auf Barrierefreiheit und wurde dafür mit dem bayerischen Signet Bayern barrierefrei" ausgezeichnet.

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Fachkräftesicherung durch Potenzial-Entwicklung

Wappen von Rheinland-Pfalz
Bild: RLP

Das rheinland-pfälzische Arbeitsministerium und die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit haben ein Programm mit Initiativen zur Arbeitsmarktintegration für die Jahre 2018 und 2019 entwickelt. Dadurch sollen vor allem Initiativen für langzeitarbeitslose Menschen, Geflüchtete und Menschen mit Behinderungen gefördert werden.

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Antrag für hauptamtliche Beauftragte in Hamburg

Lopo von Hamburg
Bild: Kobinet

Hamburg ist eines der wenigen Bundesländer, in denen die Landesbehindertenbeauftragten ihr Amt ehrenamtlich ausüben müssen. Dies soll sich nun durch einen Antrag von SPD und Grünen ändern, der am Mittwoch in die Bürgerschaft eingebracht werden soll. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll die Hansestadt damit erstmals eine hauptamtliche Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen bekommen.

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Erste Leistungen in Thüringen

Budget, Geldscheine
Bild: Irina Tischer

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), hat über die erstmalige Gewährung von Leistungen an Betroffene informiert, die sich in Thüringen bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe gemeldet hatten. "Das geschehene Unrecht kann damit nicht wiedergutgemacht werden. Den Betroffenen wurde aber zumindest nach Jahrzehnten die langersehnte Anerkennung ihrer leidvollen Erfahrungen in Behindertenheimen der DDR zuteil. Ich hoffe, dass noch viele Betroffene die Angebote der Stiftung wahrnehmen", so die Ministerin.

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Fragezeichen zur Inklusion in Niedersachsen

Symbol Fragezeichen
Bild: kobinet/ht

Im Schatten der Berichterstattung über die mittlerweile gescheiterten Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene haben die Verhandlungspartner aus SPD und CDU in Niedersachsen die Verhandlungen für eine große Koalition abgeschlossen. Einen Rückschritt bei der bildungspolitischen Inklusion sieht der Sozialverband SoVD in den Beschlüssen dieser großen Koalition in Niedersachsen. Bei den kobinet-nachrichten sind dazu weitere Stellungnahmen eingegangen.

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Inklusionspreis 2017 für Theater Erlangen

Preisträger mit Vertretern der Lebenshilfe
Bild: Lebenshilfe Erlangen

Bereits zum 13. Mal hat die Stiftung Lebenshilfe Erlangen den Erlanger Inklusionspreis vergeben und immer wieder zeigt sich: Teilhabe behinderter Menschen ist auf vielfältige Weise möglich. Die Auszeichnung ging an das Theater Erlangen. 

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Gutes Ergebnis für Inklusion in Dresden

Birger Höhn im Grazer Sommercamp
Bild: kobinet/omp

Der Inklusionsbotschafter Birger Höhn aus Dresden wurde am Samstag beim Stadtparteitag der LINKEN in Dresden in den Stadtvorstand der Partei mit 62,1 Prozent gewählt. "Das ist ein super Ergebnis für Inklusion", erklärte dazu Birger Höhn. Als vorrangiges Ziel seiner Amtszeit betrachtet Birger Höhn weiter für Inklusion innerhalb und außerhalb der Partei zu werben und seine bündnispolitischen Erfahrungen in den Stadtvorstand von DIE LINKE.Dresden aktiv einzubringen, um seinen Teil unterstützend beizutragen, daß DIE LINKE in Dresden weiter eine inklusive Partei wird und bleibt.

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Soziale Säule in Europa ...und jetzt ?

Logo der Europäischen Union
Bild: Public Domain

Ende der vergangenen Woche hatte die Europäische Kommission die Präsidenten von europäischen Institutionen, die Regierungschefs der Europäischen Union, Sozialpartner und weitere Beteiligte nach Kopenhagen  eingeladen und dort auf höchster Ebene die europäische Säule sozialer Rechte beschlossen. Schon bald danach, war zu hören, dass diese nicht rechtsverbindlich sind und kaum etwas an der gegenwärtigen Situation ändern. Warum sollte sie das eigentlich nicht können ?

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Ein Minion bei der Empowerment-Schulung

Leon Holst im Minion-Kostüm
Bild: kobinet/omp

Als Leon Holst aus Rostock beim zweiten Block der von der Aktion Mensch organisierten Empowerment-Schulung für behinderte Menschen aus den modellhaften kommunalen Inklusionsprojekten mit seinem Minion-Kostüm auflief, war klar, dass es auch dieses Mal bunt und engagiert zugehen würde. Der begeisterte Tänzer zeigte genauso wie die anderen TeilnehmerInnen bei der Schulung in Mainz am 16. und 17. November ganz praktisch auf, was Inklusion für sie persönlich bedeutet und wofür sie sich stark machen.

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Jamaika-Aus: Wie weiter in der Behindertenpolitik?

Ottmar Miles-Paul
Bild: Irina Tischer

Das Scheitern der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition aus CDU, CSU, FDP und Grünen durch den Ausstieg der FDP aus den Verhandlungen am späten gestrigen Abend beherrscht die heutigen Diskussionen. Die nun weiter andauernde politische Hängepartie nach der Bundestagswahl dürfte auch auf die Behindertenpolitik Auswirkungen haben, befürchtet kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem aktuellen kobinet-Kommentar.

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Kinderrechts-Bildung gefordert

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Bild: kobinet/ht

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert anlässlich des heutigen Tages der Kinderrechte eine deutschlandweite Bildungsoffensive in Sachen Kinderrechte. Eine solche Offensive sollte vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene erreichen.

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Ausführliche Stellungnahme aus Thüringen

Wappen Thüringen
Bild: Public Domain

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird die Teilhabe am Arbeitsleben durch Beschäftigungsalternativen außerhalb anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen verbessert. Wesentliche Änderung im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben ist, dass die Beschäftigungsangebote anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen durch die Zulassung "anderer Leistungsanbieter" und die Einführung des "Budgets für Arbeit" ergänzt werden. Dies betont Daniel Steiner, Referent im Thüringer Ministerium für Arbeit und Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in seiner ausführlichen Antwort auf eine kobinet-Anfrage zu den konkreten Regelungen der neuen Bestimmungen in Thüringen, die am 1. Januar 2018 in Kraft treten.

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Behinderte Menschen in österreichischen Medien

Karin Chladek
Bild: privat

Wie werden Menschen mit Behinderungen in Massenmedien dargestellt? Kommen sie überhaupt vor? Wenn ja, wie? Eine neue Studie für Österreich bestätigt, dass alte Klischees über behinderte Menschen immer noch da sind und medial verstärkt werden. Die "kobinet Nachrichten" veröffentlichen dazu in geringfügig redaktionell gekürzter Form einen Artikel von Karin Chladek.

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Sachsen will Erfahrungen mit Budget für Arbeit beobachten

Wappen Sachsens
Bild: Public Domain

Entgegen der Regelungen in einigen anderen Bundesländern, wie beispielsweise in Bayern und Rheinland-Pfalz plant das Land Sachsen bisher keine Aufstockung der Leistungen für das Budget für Arbeit gegenüber den Regelungen des Bundesteilhabegesetzes. Es solle erst einmal beobachtet werden, wie das Budget für Arbeit angenommen werde, heißt es in der Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der kobinet-Redaktion zu den konkreten Regelungen für Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen.

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Soziale Säule in Europa ein Placebo ?

Budget, Geldscheine
Bild: Irina Tischer

Im Göteborger „Sozialgipfel für faire Arbeitsplätze und Wachstum“ haben die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder die Europäische Säule Sozialer Rechte (ESSR) feierlich proklamiert. Dass die Säule weitreichende positive soziale Veränderungen bewirken wird, muss jedoch bezweifelt werden, das jedenfalls sagt Andrej Hunko, der europapolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, sowie Mitglied der parlamentarischen Versammlung des Europarates in einer von "euractiv" veröffentlichten Text.

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Behinderung und Mobbing: Kooperationspartner gesucht

Jennifer Sonntag
Bild: Jennifer Sonntag

Als blinde Inklusionsbotschafterin und Sozialpädagogin möchte Jennifer Sonntag ein Beratungsangebot zum Thema Menschen mit Behinderungen in Mobbingsituationen unterstützen. Hierfür sucht sie KooperationspartnerInnen, die dazu schon gearbeitet haben oder Publikationen und Projekte zu diesem Schwerpunkt empfehlen können.

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Hilfsmittelversorgung im Umbruch

Auf der OT World 2016
Bild: Leipziger Messe /Tom Schulze

Der Markt für Heil- und Hilfsmittelversorgung ist im Umbruch. Zwischen Innovation, Kostendruck und neuen Rahmenbedingungen werden auf der OTWorld (Orthopädie Technik Welt), Internationale Fachmesse und Weltkongress im Mai 2018 die Weichen für die Zukunft der Hilfsmittelversorgung gestellt. Hier kommen mehr als 21.000 Experten der verschiedenen Disziplinen und Professionen zusammen, um die Qualität der Versorgung, Innovationen der Technik, den gegenwärtigen Stand sowie Zukunftsvisionen vorzustellen und zu diskutieren.

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Gehörlosen-Bund zur Cl-Implantation

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Bild: DGB

Der Deutsche Gehörlosen-Bund verfolgt mit großer Sorge die derzeitige Auseinandersetzung um die Cochlea Implantation eines gehörlosen Kleinkindes gegen den Willen der gehörlosen Eltern in Südniedersachsen. Die Bemühungen, eine Entscheidung zur Operation des Kindes gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern durchzusetzen, seien inakzeptabel, kritisierte heute der Gehörlosen-Bund. Die Cochlea Implantation (CI) stelle fachlich gesehen einen Wahleingriff und keine lebensnotwendige Maßnahme dar. Sie ist medizinisch-psychologisch nicht unumstritten und weist ebenso erhebliche körperliche und psychische Nebenwirkungen auf.

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Sozialengagierte gesucht

Emoji Rollinutzer am Desktop
Bild: Aktion Mensch e.V.

Wer sozial engagiert arbeiten möchte, für den gibt es beim SOZIALFORUM TÜBINGEN e. V. dazu eine Möglichkeit. Dieser Verein sucht gegenwärtig eine Geschäftsführerin oder Geschäftsführer in Teilzeit. Wer sich dafür entscheidet, der ist für die Organisation und die Verwaltung des Vereins und der Geschäftsstelle einschließlich der Finanzen - mit Unterstützung eines Buchhalters - zuständig.

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Weichen für Wachstum in einem sozialen Europa

Logo der Europäischen Kommission
Bild: Europäische Kommission

Die Europäische Kommission will Weichen für Wachstum in einem sozialen Europa stellen. Im Rahmen des Sozialgipfels kommen heute die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, die Sozialpartner und andere wichtige Interessenträger in den Eriksberghallen im schwedischen Göteborg für eine offene Diskussion über die Förderung fairer Arbeitsplätze und des Wachstums zusammen.

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Rückschritt für die Inklusion in Niedersachsen

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Bild: kobinet/ht

Einen Rückschritt bei der bildungspolitischen Inklusion sieht der Sozialverband SoVD in den Beschlüssen der großen Koalition in Niedersachsen. Die von SPD und CDU angekündigte „Verlängerung des Übergangs“ sei unnötiges Aufschieben der gleichberechtigten Teilhabe für alle Menschen, kritisiert SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer: „Dieser Kompromiss ist ein fauler Kompromiss! Wir stehen vor vier verschenkten Jahren für die Inklusion in Niedersachsen.“

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Selbsthilfe und Inklusion - zwei Seiten einer Medaille ?

Emoji Inklusion
Bild: Aktion Mensch e.V.

Welche Erwartungen verbinden Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung einerseits, die Vertreter von Politik und Verwaltung, die gesetzlichen Krankenkassen, Rentenversicherer sowie die Partner im Bereich von Wirtschaft und Wissenschaft andererseits mit der Selbsthilfe heute und morgen? Wird Selbsthilfe überflüssig, wenn wir Inklusion gestalten, umfassende Teilhabe und Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen realisieren? Diesen Fragen soll der Fachtag der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen heute nachgehen und erste Antworten finden.

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Im Saarland sind die Würfel noch nicht gefallen

Wappen des Saarlandes
Bild: Public Domain

"Im Saarland sind die Würfel noch nicht gefallen", so kann man die Rückmeldung der Pressestelle des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Hinblick auf die Umsetzung der zum 1. Januar 2018 in Kraft tretenden Regelungen für Alternativen zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen zusammenfassen. Die Träger der Wohlfahrtspflege sollen im entsprechenden Prozess noch beteiligt werden.

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Empowerment-Start im Mainzer Rathaus

Gruppenbild von der Empowerment-Schulung am 12./13.6.17 in Mainz
Bild: Michael Börner

Im Mainzer Rathaus hat heute der zweite Block der Empowerment-Schulung für behinderte Menschen aus den von der Aktion Mensch geförderten modellhaften kommunalen Inklusionsprojekten begonnen. Eingeladen zu dem Treffen ins Rathaus hat die Mainzer Behindertenbeauftragte Marita Boos-Waidosch, die zusammen mit Gracia Schade vom Inklusionsprojekt aus Nieder-Olm im Anschluss an die Beratungen einen kleinen Stadtrundgang zu guten Beispielen der Inklusion in Mainz mit den SchulungsteilnehmerInnen durchführt.

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Blaue Elefanten im Juni

Bild: Harald Köster

Die Lebenshilfe hat heute ihren Kalender für das kommende Jahr angekündigt: „Die Musik ist vor allem rot, an manchen Stellen auch etwas dunkler." So empfindet es Katja Petzold, wenn sie Orgelmusik hört. Ihr November-Bild im neuen SEH-WEISEN-Kalender entstand nach einem Besuch der Lutherkirche in Radebeul. Alle Motive stammen von Künstlerinnen und Künstlern mit sogenannter geistiger oder Lern-Behinderung. In ihrer Welt hat Orgelmusik eine Farbe, sind Elefanten blau, tragen Katzen einen Frack.

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Buch: Innenansichten eines Menschen mit Autismus

Cover des Buches von Birger Höhn
Bild: Birger Höhn

"Auf dem Weg zu mir selbst: Innenansichten eines Menschen mit Autismus", so lautet der Titel des vor kurzem veröffentlichten Buches des Inklusionsbotschafters Birger Höhn aus Dresden. Eine erste Kurzlesung seiner kleinen Biografie hat Birger Höhn bereits in der Matinee im UFA Kristallpalast Dresden gehalten. Die Veröffentlichung des Buches konnte Birger Höhn mit Hilfe des Inklusionsbotschafterstipendiums bei dem kleinen örtlichen Verlag "Edition Freiberg" vorfinanzieren.

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Lieber sterbe ich, als ins Heim zurückzugehen

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Bild: kobinet/ht

"Lieber sterbe ich, als ins Heim zurückzugehen", so kündigt Maria Langstroff ihre Petittion an, die mittlerweile von fast 50.000 Menschen unterstützt wird. "Ich bin 31 Jahre alt. Seit 2009 bin ich ein Pflegefall mit Pflegegrad 4. Ich kann nur den rechten Arm bewegen, werde über eine PEG-Sonde ernährt, bin auf Sauerstoffzugabe angewiesen und habe oft Krampfanfälle", schreibt Maria Langstroff in ihrer Petition. Die Krankenkasse hat die Zusage für eine Assistenz in der eigenen Wohnung zurückgezogen und nun droht die Einstellung der gesamten Hilfen zum Ende des Jahres.

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