Nachrichten

VdK NRW fordert Wohnraum für alle

Logo des VdK Nordrhein-Westfalen
Bild: VdK NRW

Gestern wurde in Nordrhein-Westfalen die "Allianz für mehr Wohnungsbau" vorgestellt. Der Sozialverband deses Bundeslandes  appelliert in dem Zusammenhang daran, bei diesen Plänen nicht das Grundrecht auf gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung, Älteren und Pflegebedürftigen außer Acht zu lassen.

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Heiner-Carow-Preis auf der Berlinale

Bild von der Berlinale
Bild: Anke Glasmacher

Der Flüchtlingsfilm "Styx" des österreichischen Regisseurs Wolfgang Fischer ist heute bei der Berlinale mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet worden. Die vergebende DEFA-Stiftung erklärte, mit "Styx" sei ein beeindruckender Film gelungen, der elementarste Fragen der menschlichen Existenz stelle. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, unterstützt im zweiten Jahr in Folge die Heiner-Carow-Preisverleihung. Im Kino International wurde Heiner Carows Film „Die Reise nach Sundevit" gezeigt. Die DEFA-Stiftung hat im Zuge der Restaurierung und digitalen Aufbereitung des Films  eine barrierefreie Fassung anfertigen lassen.

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Inklusion offenbar weiterhin (k)ein Ziel für alle

Die Bremer Stadtmusikanten
Bild: kobinet/Bartz

In Bremen schwelen seit längerer Zeit Auseinandersetzungen zum Thema Arbeitsassistenzen. Das zuständige Integrationsamt reagiert erst nach Weisung des Landesarbeitsministers in Bezug auf die anhaltende Kritik über die Bewilligungspraxis bei der Kostenübernahme notwendiger Arbeitsassistenz als gesetzlich garantierten Baustein beruflicher Inklusion.

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Berliner Torballer wieder in der 1. Bundesliga

Siegerefoto
Bild: BBSV / Jörg Bechthold

Bei der Rückrunde in Kaiserslautern haben sich die Berliner Torballer mit dem ersten Platz den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga erspielt.

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Fachtagung Digitale Barrierefreiheit

Paragraphen
Bild: kobinet/omp

Die bremisch Senatorin für Finanzen, der bremische Landesbehindertenbeauftragte und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DSV) hatten Mitte Februar zur Fachtagung "Digitale Barrierefreiheit - Die EU-Richtlinie 2016/2102 zur Barrierefreiheit von Websites und Apps öffentlicher Stellen sowie weitere Anforderungen in Bremen, den anderen Ländern sowie dem Bund" in die bremische Landesvertretung nach Berlin eingeladen. Diese Veranstaltung wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als gelungener Auftakt für mehr digitale Teilhabe und erfolgreiche Fachtagung zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit von Websites und Apps bewertet.

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Ausstellung blinder FotografInnen

Fotografie: Schatten des Aterns
Bild: GPirner Der Schatten des Atems

"Was du nicht siehst", so lautet der Titel einer Ausstellung fünf blinder FotografInnen, die vom 10. - 31. März in der Galerie Kungerkiez in Treptow gezeigt wird. Nach Aussage der Veranstalter ist dies die bisher größte Ausstellung blinder FotografInnen in Berlin.

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Um wessen Nutzen geht es?

Um wessen Nutzen geht es?
Bild: Kassandra Ruhm

Sollen spezielle Behinderten-Angebote eigentlich behinderten Menschen nutzen - oder in erster Linie Nichtbehinderten, die damit Geld verdienen oder sich gut darstellen wollen?

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Film über John Callahan

Bild von der Berlinale
Bild: Anke Glasmacher

Im Wettbewerb der Berlinale erzählt ein Film des für seine Außenseiterdramen bekannten Regisseurs Gus van Sant die Geschichte des US-amerikanischen Cartoonisten John Callahan. Joaquin Phoenix verkörpert den Überlebenskünstler aus Portland, der seit einem Autounfall  mit 21 Jahren querschnittgelähmt war. Er konnte seine Arme nur etwas bewegen. Daher rührt die grobe Strichführung seiner Cartoons. Am 24. Juli 2010 starb John Callahan nach langem Kampf an Folgeschäden einer Operation im Alter von 59 Jahren.

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Momentaufnahme 023

Kitesurfen auf dem Silvaplanersee in Schweiz
Bild: Irina Tischer

Man sollte den günstigen Wind nicht ungenutzt lassen. (Vergil)

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Streitschrift Inklusion

Streitschrift Inklusion
Bild: Debus Pädagogik

In ihrer Streitschrift Inklusion beschreibt die Bildungsjournalistin Brigitte Schumann, was Sonderpädagogik und Bildungspolitik verschweigen. Eine Allianz aus Bildungspolitik und Sonderpädagogik verfälscht und diskreditiert das Menschenrecht auf inklusive Bildung, so die Ankündigung des Verlages. Sie blockiere damit die Entwicklung zu einem gerechten Bildungssystem ohne Auslese und Aussonderung und zu einer inklusiven Gesellschaft. Eva-Maria Thoms vom Kölner mittendrin-Verein hat das 112 Seiten starke Buch besprochen.

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Gesetzliche Neuregelungen im Jahr 2018

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Bild: kobinet/ht

Seit Jahresbeginn haben sich einige Gesetze, die für Menschen mit Behinderung und ihre Familien relevant sind, geändert. Der Bundesverband für für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen erarbeitet und ins Internet eingestellt. Diese reichen von den Neuregelungen in der Grundsicherung, über die Kindergeldleistungen und das Bundesteilhabegesetz, bis zur Verständlichkeit und Leichten Sprache.

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Landesbeauftragte hofft auf Bedarfsermittlung aus einer Hand

Stephanie Aeffner
Bild: Sozialministerium Ba-Wü

Im Hinblick auf den gestern erfolgten Beschluss der baden-württembergischen Landesregierung über den Gesetzentwurf zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Baden-Württemberg und die damit verbundene Einbringung in den Landtag, hofft die Landes-Behindertenbeauftragte Stephanie Aeffner noch auf Änderungen durch das Parlament. Die Bedarfsermittlung müsse beispielsweise aus einer Hand erfolgen, unabhängig sein und landeseinheitlich gestaltet werden, fordert die Beauftragte.

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ProGroKo oder NoGroKo?

Logo der SPD
Bild: SPD

Ab heute gilt es für die 463.723 stimmberechtigten SPD-Mitglieder für (ProGroKo) oder gegen (NoGroKo) eine erneute große Koalition mit der CDU und CSU abzustimmen. Bis 2. März ist es für sie möglich, beim Mitglieder Votum abzustimmen. Am 4. März soll das Ergebnis verkündet werden. Obwohl es keine Zahlen darüber gibt, wie viele der 463.723 stimmberechtigten SPD-Mitglieder behindert sind, dürfte diese Zahl wohl zwischen 40.000 und 50.000 liegen. Während die Behindertenpolitik in der bisherigen Diskussion kaum eine Rolle gespielt hat, enthält der Koalitionsvertrag einige Passagen, die behinderten SPD-Mitgliedern eine Orientierung über ihr Abstimmungsverhalten zu diesem Politikfeld bieten könnte.

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3 Tage in Quiberon

Bild von der Berlinale
Bild: Anke Glasmacher

Das letzte große Interview von Romy Schneider mit dem Journalisten Michael Jürgs und photographiert von Robert Lebeck 1981 für den Stern gilt als legendär. Romy Schneider war nach dem frühen Erfolg mit den Sissi-Filmen längst ein internationaler Star. Doch weil sie Deutschland verlassen hatte und in Paris lebte, wurde sie von der deutschen Presse scharf kritisiert. Für Romy Schneider ein Grund mehr, sich zurückzuziehen. Doch für das Interview mit dem Stern machte sie 1981 eine Ausnahme. Und präsentierte sich verletzlich und schonungslos offen.

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Vergessen: Inklusion in der Arbeitswelt

Zeitungsschiffchen
Bild: Wilhelmine Wulff/Pixelio

Inklusion in der Arbeitswelt belegt den Spitzenplatz unter den vergessenen Nachrichten in Deutschland. Auch im vergangenen Jahr sind wieder Themen und Geschichten nicht in den Medien erschienen, obwohl sie gesellschaftlich wichtig sind. Auf ihrer Jahrespressekonferenz hat die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V. heute im Deutschlandfunk die Top Ten der vergessenen Nachrichten 2018 vorgestellt.

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Diskussion unter Sozialdemokraten

SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Bild: Irina Tischer

Ab morgen werden die Mitglieder der SPD befragt, ob die Sozialdemokraten wieder eine Regierung mit den beiden christlichen Unionsparteien bilden können. Am 4. März soll feststehen, ob es zu einer Neuauflage der von den Wählern abgestraften großen Koalition kommt oder die Partei sich in der Opposition erneuern muss. Von der bisherigen großen Koalition enttäuschte behinderte Mitglieder und Anhänger der Partei befürchten angesichts der dürftigen Aussagen zur Behindertenpolitik in der Koailtionsvereinbarung, dass sich ihre Lebenssituation nicht wesentlich verbessert.

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Behindertenrat kritisiert Lehrerverband

Emoji Mundmaler
Bild: Aktion Mensch e.V.

In der gegenwärtigen Debatte um inklusive Bildung kritisiert der Deutsche Behindertenrat den Lehrerverband und fordert, Bildung qualitativ zu verbessern statt das Bemühen um inklusive Bildung stoppen zu wollen.

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Veranstaltung: Menschenrechte und Behinderung

Symbol Paragraf
Bild: kobinet/ht

Am kommenden Donnerstag, den 22. Februar um 19:00 Uhr findet im Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, in 10405 Berlin die Veranstaltung Menschenrechte und Behinderung statt. Die Internationale Liga für Menschenrechte und die Kellerkinder aus Berlin laden zu dieser Veranstaltung ein, die kostenfrei ist, wie der Inklusionsbotschafter Thomas Künneke mitteilte.

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Daughter of Mine

Bild von der Berlinale
Bild: Anke Glasmacher

Vom warmen Licht des Südens war in der Vorankündigung für den italienischen Wettbewerbsbeitrag „Daughter of Mine" (Figlia mia) die Rede. Doch wer deswegen eine romantische Familiengeschichte erwartet hatte, musste gleich bei der ersten Kameraeinstellung erkennen, dass Sonne auch auf Unheil scheint. Die zehnjährige Vittoria (Sara Casu) wächst mit ihren Eltern in einem sardischen Dorf behütet, aber als Außenseiterin auf. Die meisten Menschen dort leben vom Fischfang. Sie trinken und arbeiten zusammen. Rau ist ihr Umgangston.

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Arbeitsmaterial zum Mobbing behinderter Menschen

Jennifer Sonntag
Bild: Jennifer Sonntag

Jennifer Sonntag setzt sich derzeit intensiv mit dem Thema Mobbing behinderter Menschen auseinander. Hierzu hat die Inklusionsbotschafterin Informations- und Arbeitsmaterial zum Thema "Menschen mit Behinderungen und Mobbing am Arbeitsplatz" zusammengestellt. Auf ihrer Internetseite stellt sie dieses Betroffenen und Beratenden sowie allen relevanten AkteurInnen und engagierten AktivistInnen kostenlos zur Verfügung.

 

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Momentaufnahme 022

Ein Mensch auf dem Fels schaut in der Richtung Elbe. Elbsandsteingebirge.
Bild: Irina Tischer

Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. (Heraklit von Ephoses)

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Cobain

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Bild: Anke Glasmacher

Kurt Cobain, Leadsänger von Nirvana, war er für viele eines der Idole der frühen 1990er Jahre. Nicht zuletzt sein früher Tod machte ihn zur Legende. Der fünfzehnjährige Cobain in Nanouk Leopolds Film vermutet allerdings, dass seine Mutter mehr den Drogensumpf als die Musik mit dem Namen verbindet. Entsprechend seine Ablehnung: "Wer will schon wie ein toter Junkie heißen", kanzelt er zwei jugendliche Gitarrenspieler ab, die seinen Namen, aber eben auch nur seinen Namen cool finden. Der Name scheint die Geschichte zu weisen.

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