Werbetour für Behindertenhilfe

Veröffentlicht am von Kobinet

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Logo des LWV Hessen © Kobinet

Kassel (kobinet) Mehr Transparenz in der Behindertenhilfe zu schaffen, ist das Ziel von Uwe Brückmann, dem Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen. Deshalb sucht er in diesen Wochen alle hessischen Kreise und kreisfreien Städte auf. Dabei will er die Arbeit für behinderte Menschen in den Fokus rücken und für Verständnis werben.

"Gerade in dieser Zeit angespannter kommunaler Haushalte möchte ich zeigen, was mit dem Geld, das wir von unseren Trägern erhalten, vor Ort geschieht", betont Landesdirektor Brückmann. Gestern traf er den Kasseler Sozialdezernenten und Stadtrat Dr. Jürgen Barthel, anschließend besuchte Uwe Brückmann das Haus Schmalkalden der Diakonie Wohnstätten in Kassel-Waldau. In dem Haus leben 18 schwerstbehinderte Menschen und 45 ältere behinderte Menschen nehmen Angebote zur Tagesstruktur wahr. Beides wird zu fast 100 Prozent vom LWV finanziert.

"Es wird eine große Herausforderung der kommenden Jahre sein, die Qualität in der Behindertenhilfe in Hessen zu sichern, ohne die Kreise und Städte über Gebühr zu belasten", sagte der Landesdirektor und Kämmerer des LWV. Gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen und den Trägern der Behindertenhilfe vor Ort suche der LWV nach neuen innovativen Konzepten. Brückmann verwies in diesem Zusammenhang auf die stetig steigenden Fallzahlen: "In diesem Jahr werden rund 50.000 Menschen in Hessen Leistungen von uns erhalten. Diese Menschen haben einen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung und ihre Zahl steigt von Jahr zu Jahr." Obwohl der LWV Kosten in der Verwaltung eingespart habe, reichten diese Einsparungen nicht aus, um die Kostensteigerung in der Behindertenhilfe aufzufangen, fügt Brückmann hinzu. moh