Foto: Deutscher Behindertenrat
Berlin (kobinet)
Zu Beginn hat das Team des Deutschen Behindertenrat in ihrem neuen Newsletter eine traurige Nachricht zu verkünden: „Joachim Busch ist am 20. September 2026 nach kurzer schwerer Krankheit verstorben. Er war lange Jahre als Werkstattrat, in der Gruppe ‚Jetzt reden wir‘ der Lebenshilfe in Schleswig-Holstein, im Vorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe und im Inklusionsbeirat der Bundesregierung aktiv. Im Mai wurde er als einer der ersten Selbstvertreter in den Vorstand des Europäischen Behindertenforums (EDF) gewählt“, heißt es u.a. im DBR-Newsletter. Die politische Arbeit gehe aber weiter und es gibt nach Ansicht des DBR viel zu tun: „Die Eingliederungshilfe steht im Zentrum der Debatten. Der DBR hat gemeinsam mit der Liga Selbstvertretung, der BAGFW und den Fachverbänden ein neues Positionspapier veröffentlicht und sich klar gegen Leistungskürzungen ausgesprochen. Teilhabeleistungen müssen personenzentriert und bedarfsdeckend bleiben. Das war auch Thema im Austausch mit dem Bundesarbeitsministerium und der Länder-Bund-Arbeitsgruppe sowie beim Jour fixe mit dem Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel. Auch auf anderen Feldern gibt es weiter Bewegung: Der Entwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe ist in der parlamentarischen Beratung, beim Digitalgesetz ‚GEDIG‘ setzt sich die DBR-AG ‚Versorgungsgesetz‘ mit konkreten Änderungsvorschlägen dafür ein, dass digitale Angebote im Gesundheitswesen wie die ePA endlich barrierefrei werden“, heißt es im Editorial des neuen DBR-Newsletters.




