Baden-Württemberg braucht neue Behindertenpolitik

Veröffentlicht am von Kobinet

Foto zeigt Karl Finke
Foto zeigt Karl Finke © Kobinet

Hannover (kobinet) Nach dem von Sozialdemokraten und Grünen bei den Landtagswahl in Baden-Württemberg herbeigeführten Richtungswechsel muss nach Ansicht von Karl Finke eine neue Politik auch für behinderte Menschen konsequent umgesetzt werden. Der Sprecher von Selbst Aktiv, dem Netzwerk behinderter Menschen in der SPD, erwartet als ersten konkreten Schritt einen verbindlichen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, wie ihn das Nachbarland Rheinland-Pfalz bereits erstellt habe.

In einer Pressemitteilung betonte heute Finke, das Ziel einer inklusiven Gesellschaft für alle Bürgerinnen und Bürger bedeute auch ein barrierefreies Baden-Württemberg zu schaffen, umfassende gemeinsame Bildung von behinderten und nicht behinderten Menschen durchzusetzen und gemeinsame Arbeits- und Wohnformen vorrangig zur fördern. Dies alles könne aber nur gelingen, wenn auch das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, die selbstbestimmte Partizipation behinderter Menschen durchgängig in Politik, Verwaltung und allgemeiner Öffentlichkeit verbindlich geregelt würde. Selbst Aktiv setze beim ökologisch, ökonomisch und sozialen Neustart in Baden-Württemberg auf eine inklusive Zukunft. sch
 
Finke