Freedom Drive rollte zum Europäischen Parlament

Veröffentlicht am von Kobinet

Grafik zeigt Logo des Freedom Drive
Grafik zeigt Logo des Freedom Drive © Kobinet

Straßburg (kobinet) Gestern marschierten oder rollten zirka 300 Menschen mit Behinderung aus ganz Europa durch Straßburg. Vom Platz der Republik bis zum Europäischen Parlament skandierten die Freedom Driver ihre Forderungen nach dem europaweiten Recht auf persönliche Assistenz und gegen stattfindende Sozialkürzungen in Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

In einigen Ländern, aus denen bei den bisherigen Freedom Drive Ralleys zahlreiche Demonstranten gekommen waren, z. B. Irland, konnten auf Grund der dort stattgefunden sozialen Kürzungen viele Interessierte aus finanziellen Gründen nicht mehr anreisen. Dafür wurden die Rufe nach europaweiten Menschenrechten für Menschen mit Behinderung umso lauter.

Am Europäischen Parlament, dem Ziel der Freedom Drive Ralley, konnte einer kleinen Abordnung von Europa-Abgeordneten die Forderungen nach dem Recht auf eine selbstbestimmte Lebensführung und die Schließung von Sondereinrichtungen in allen Ländern Europas übergeben werden. Menschen mit Behinderung sind genauso Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union und genießen immer noch nicht die gleichen Rechte, obwohl wir bereits zum fünften Mal hier unsere Forderungen vortragen, meinte John Evans aus Großbritannien. Lasst endlich alle Menschen aus den Heimen! ave