Gewalt ist Thema der Frauenministerkonferenz
Veröffentlicht am von Kobinet
Berlin (kobinet) Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe hat die Initiative der Frauenministerkonferenz begrüßt, dass diese das Thema "Gewalt gegen behinderte Frauen" auf ihre Tagesordnung der heute zu Ende gehen Konferenz gesetzt hat.
"Die Initiative der Frauenministerkonferenz der Länder, das Thema Gewalt gegen Frauen mit Behinderung auf die Tagesordnung zu setzen, ist ein ermutigendes Zeichen an die Betroffenen", so Hubert Hüppe mit Blick auf die gestern und heute stattfindende Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz der Länder in Nürnberg. Der Beauftragte lobte hierbei die Ankündigung der Vorsitzenden der Konferenz, Bayerns Familienministerin und Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Christine Haderthauer, einen deutlich besseren Schutz von Frauen mit Behinderung gegen Gewalt erreichen zu wollen.
Die Frauenministerkonferenz knüpft an Ergebnisse einer Studie des Bundesfamilienministeriums an, die im November letzten Jahres veröffentlicht wurden. Die Studie verdeutlichte, dass Frauen mit Behinderung fast doppelt so häufig körperliche Gewalt und zwei- bis dreimal häufiger sexuelle Gewalt erlebt haben als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Sie zeigte ebenfalls die teils erschreckende Situation von Frauen mit Behinderung in Einrichtungen. Der Beauftragte geht davon aus, dass sich auch der Deutsche Bundestag in seinen unterschiedlichen Ausschüssen noch mit der Thematik befassen wird. moh
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