Entscheidung für barrierefreien ÖPNV in Hannover

Veröffentlicht am von Kobinet

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Hannover (kobinet) Das Bündnis aktiver Behindertengruppen in Hannover auf Initiative des 5-Uhr-Clubs, mit dem Verein Partizip, dem Verein Fokus, sowie dem Arbeitskreis der Körperbehindertenorganisationen Hannovers, begrüßt die Entscheidung der Regionsversammlung, den Weg Hannovers zu einem barrierefreien Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) konsequent fortzusetzen.

"Jetzt ist entschieden, dass die Haltestellen sofort erstellt und die bereits bestellten Bahnen auf die Schiene kommen müssen. Wir fordern eine barrierefreie Anbindung für Linden Nord sofort", erklärten Harry Drews und Elke Finkenburg aus Linden. Die Erfahrungen der Menschen mit Behinderung hätten gezeigt: barrierefreie Bürgerpolitik ist ohne uns immer wieder Fürsorge-Politik der 70er Jahre. Die Mitentscheidung bei allen Projekten und Konzepten müsse weiter ausgebaut und gestärkt werden, heißt es in einer Presseinformation der Verbände.

"Ebenfalls fordern wir die neuen Hochbahnsteige als Baustein neuer Stadtteilkunst in das Bild Hannovers positiv mit einzubinden. Dieses Konzept von Bahnen und Bussen ist zu verknüpfen mit wirklich barrierefreien Bussen, d. h. Bussen mit elektromechanischer Rampe, in die man ohne Hilfe einsteigt. Menschen mit Behinderung aus Hannover wollen sich auch künftig an der Fortentwicklung unserer Stadt engagiert beteiligen und sich in angemessenen Formen zu Wort melden", so Ulrike Ernst vom 5-Uhr-Club. moh