Rampen im Landtag Nordrhein-Westfalens
Veröffentlicht am von Kobinet
Köln (kobinet) Die Sommerpause im Landtag von Nordrhein-Westfalen wird genutzt, um den Plenarsaal zu sanieren und Barrierefreiheit herzustellen. Im kobinet-Interview antwortet heute Stefan Fricke aus Köln. Der 50-Jährige ist mit den Piraten in das Parlament des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes eingezogen.
kobinet: Im Plenarsaal des Landtags in Düsseldorf haben Abbrucharbeiten begonnen. Eine grundlegende Sanierung steht in der Sommerpause des Parlaments an. Wird damit ein barrierefreier Zugang für Sie und Ihre sozialdemokratische Abgeordnetenkollegin Lisa Steinmann möglich?
Fricke: Genau das ist geplant. Es sollen Rampen eingebaut werden und ein Rednerpult, das so weit absenkbar ist, dass man auch im Sitzen reden kann. So etwas gibt es zum Beispiel schon im Bundestag.
kobinet: Barrierefreies Bauen und Mobiltät für alle im Öffentlichen Personennahverkehr gehören zu Ihren politischen Themen. Welche Chancen sehen Sie als Mitglied der Piratenpartei, mit solchen Themen Mehrheiten im Landtag zu erreichen?
Fricke: Ich denke schon. Im Programm haben das irgendwie alle. Oft steckt der Teufel im Detail, aber da kann man im Ausschuss durchaus etwas erreichen.
kobinet: Vor zwei Monaten wurden Sie in den Landtag gewählt. Was haben Sie sich für die Sommerpause vorgenommen?
Fricke: Erst mal mache ich jetzt Urlaub. Wenn ich zurück bin, werde ich mich auf die Ausschussarbeit vorbereiten, die nach der Sommerpause beginnt und daher viel lesen. (Die Fragen stellte Franz Schmahl)
Fricke
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