Foto: Ralph Milewski / KI
Fladungen (kobinet)
Wenn das System wechselt und das Problem bleibt
Karsten Krampitz erzählt in seinem 2025 erschienenen Roman „Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung“ von einem ungewöhnlichen Ort in der DDR. Junge Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen wollen nicht dort leben, wo die gesellschaftliche Ordnung sie vorgesehen hat. Gemeinsam mit nichtbehinderten Unterstützern entsteht auf einem alten Pfarrhof im thüringischen Hartroda eine Kommune. Menschen mit Behinderung, Pfleger, Musiker, Aussteiger und andere Unangepasste leben dort miteinander und versuchen, ihre eigenen Vorstellungen von Freiheit und Abhängigkeit zu verwirklichen.




