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Hamburg (kobinet)
Eine barrierefreie Bahn für alle – das fordern Aktivist*innen der „Anti-ableistischen Aktion Nord“ und von ROBIN WOOD am Hamburger Hauptbahnhof. Sie besetzten in der Nacht vom 1. auf den 2. September 2026 einen Bahnsteig zwischen den Gleisen 13 und 14 und schlugen dort ihre Zelte auf. Der Grund: Die Rollstuhlfahrer*innen unter ihnen kamen von dort erst mit dem ersten Zug am frühen Morgen wieder weg. Denn der Aufzug von Gleis 13/14 ist für sechs Monate gesperrt, der letzte Zug war gestern bereits abgefahren. Aus Protest entrollten die Aktivist*innen auf dem Bahnsteig Banner mit den Aufschriften: „Bahn für alle, die Stufen müssen weg“ und – mit Bezug auf das Behindertengleichstellungs-Gesetz – „Neues BGG fördert Ausgrenzung von Behinderten“. Sie verlangen von der Deutschen Bahn, dass sie ihr Angebot barrierefrei gestaltet, Aufzüge zügig repariert und Ersatzteile auf Vorrat bereit hält. Wenn ein Aufzug ausfalle, müsse Zugang über einen anderen barrierefreien Weg angeboten werden. Außerdem solle die Bahn ihre Kund*innen bei Umwegen aufgrund von Barrieren angemessen entschädigen.




