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Paritätischer Gesamtverband fordert konkrete Hitzeschutzmaßnahmen

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Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.

Berlin (kobinet)

Anlässlich der am 27. August 2026 veröffentlichten RKI-Zahlen zu Hitzetoten und der Ergebnisse der Kabinettsklausur der Bundesregierung am 25. und 26. August äußerte sich Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbandes. Demnach starben bis zum 16. August 15.800 Menschen an Hitze – mehr als in jedem vollständigen Vorjahr.

Selbsthilfeverbände warnen vor pauschaler Umstellung auf gepoolte Schulbegleitung

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Foto: Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm)

Düsseldorf (kobinet)

Vier Selbsthilfeverbände haben am 27. August 2026 eine gemeinsame Argumentationshilfe zur Schulbegleitung veröffentlicht. Die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE), die BAG SELBSTHILFE, der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) und das Kindernetzwerk reagieren damit auf die zunehmende Umstellung individueller Schulbegleitungen auf gepoolte Modelle (Pooling) zum Schuljahresbeginn. In einigen Fällen sei diese bereits vollzogen worden, ohne zuvor zu prüfen, ob der individuelle Unterstützungsbedarf der Kinder damit abgedeckt werde, kritisieren die Verbände.

Drei Theater wollen inklusiver werden

Masken die zur Hälft schwarz und weiß sind wobei eine Maske ein lachendes, die andere ein weinendes Gesicht zeigt.
Masken die zur Hälft schwarz und weiß sind wobei eine Maske ein lachendes, die andere ein weinendes Gesicht zeigt.
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

HANNOVER (kobinet)

Seit dem 1. Juli 2026 begleitet Un-Label im Rahmen der dritten und vorerst letzten Runde des bundesweiten Qualifizierungsprogramms Access Maker das Rheinische Landestheater Neuss, das THEATER DER JUNGEN WELT Leipzig und das Staatstheater Regensburg. Über ein Jahr erhalten die Häuser ein Qualifizierungsprogramm aus Fortbildungen, Strategieberatung und individuellem Mentoring durch Expert*innen mit unterschiedlichen Behinderungsperspektiven und Fachleute der inklusiven Kulturarbeit. Ziel ist es, Inklusion in den Bereichen Programm, Personal, Publikum, PR und Partnerschaften dauerhaft in den Organisationen zu verankern.

SoVD Niedersachsen fordert mehr Nähe der Politik zu Bürgersorgen

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Foto: Sozialverband Deutschland

HANNOVER (kobinet)

Laut dem am 26. August 2026 vorgestellten niedersächsischen Demokratie-Monitor der Georg-August-Universität unterstützen zwar 93 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Demokratie als Staatsform, doch das Vertrauen in Politiker ist gesunken. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen sieht darin einen Handlungsauftrag für SPD, Grüne und CDU im Landtag.

Paritätischer warnt vor Wohngeldkürzung bei steigender Wohnungslosigkeit

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Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.

BERLIN (kobinet)

Anlässlich der am 26. August 2026 veröffentlichten Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) und der geplanten Wohngeldkürzungen hat der Paritätische Gesamtverband die Bundesregierung vor einer Verschärfung der sozialen Lage gewarnt. Die Wohnungslosigkeit nehme zu, und immer mehr ältere Menschen seien betroffen, erklärte Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. „Das allein ist schon ein Alarmsignal.“

Special Olympics Sommerspiele in Bayern 2029 werden bereits vorbereitet

Wappen Bundesland   Freistaat Bayern
Wappen Bundesland Freistaat Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

MÜNCHEN (kobinet)

Nach Ende der Bewerbungsfrist für die Ausrichtung der Special Olympics Sommerspiele in Bayern 2029 hat Bayerns Inklusionsministerin Ulrike Scharf mitgeteilt, dass sich Bamberg und Erding um die Ausrichtung bewerben. Die nächsten Special Olympics Winterspiele finden vom 18. bis 21. Januar 2027 in Sonthofen und den umliegenden Hörnerdörfern statt. Am letzten Tag der Winterspiele wird die Fahne der Special Olympics feierlich an die Austragungskommune der nächsten Sommerspiele in Bayern im Jahr 2029 weitergereicht. Die Bewerbung nimmt die Ministerin zum Anlass, Kommunen, Vereine und Bildungseinrichtungen aufzurufen, dem Vorbild von Bamberg und Erding zu folgen: „Nutzen Sie Sport als Brücke zur Inklusion. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, stärkt das Netzwerk der Sportfamilie von Special Olympics und gibt Menschen mit einer Behinderung und einer geistigen Beeinträchtigung die Chance, ihr Bestes zu geben – nach dem Motto der Special Olympics: Lasst mich gewinnen. Und wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben.“

Bundestags-Petition zur Erleichterungen von Bankgeschäften für Blinde und Sehbehinderte

Bild eines Mannes an einem Bankautomat
Bild eines Mannes an einem Bankautomat
Foto: Pixabay/Mohamed_hassan

Karlsruhe (kobinet)

„Erleichterungen für Blinde und Sehbehinderte bei der Erledigung ihrer Bankgeschäfte“, so lautet der Titel einer Petition, die in das Petitionsportal des Deutschen Bundestages eingestellt wurde und noch bis zum 22. September 2026 mitgezeichnet werden kann. „Mit der Petition werden Erleichterungen für Blinde und Sehbehinderte bei der Erledigung ihrer Bankgeschäfte mithilfe einer bedienungsfreundlicheren und barrierefreien Ausstattung an Geldautomaten der Banken gefordert. Insbesondere wird um eine gleichgerichtete, vorderseitige und richtungsorientierte – vor allem unkomplizierte – Ausgabe des Geldes gebeten“, heißt es im Text zur Petition.

Die Literaturküche: Neues Berliner Projekt macht Literatur für alle zugänglich

Mann mit einer Brille und großen Augen liest in einem großen Buch
Mann mit einer Brille und großen Augen liest in einem großen Buch
Foto: IdeaTivas-TLM In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet)

Ein neues Literaturprojekt in Berlin bringt Autor*innen, Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Literalität zusammen. Ziel ist es, Literatur verständlicher zu machen ohne dass sie an künstlerischer Qualität verliert. Das Projekt „Literaturküche“ startet mit zwei Werkstätten und zwei öffentlichen Veranstaltungen. Rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Schwierigkeiten, komplexe Texte zu lesen. Das zeigt die LEO-Studie aus dem Jahr 2018. Gleichzeitig hat laut der UN-Behindertenrechtskonvention jeder Mensch das Recht, am kulturellen Leben teilzuhaben – auch an Literatur. Genau hier setzt die „Literaturküche“ an: mit Raum für Experimente rund um inklusive Literatur, in dem gemeinsam erforscht wird, wie Literatur für Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und Lernvoraussetzungen zugänglich gestaltet werden kann.

Gemeinsam den Wahlabend am 20. September 2026 in Berlin verbringen

Wahlurne aus welcher oben Wahlzettel herausschauen
Wahlurne aus welcher oben Wahlzettel herausschauen
Foto: Pixabay/ArtRose

Berlin (kobinet)

Zum gemeinsamen Verbringen des Wahlabend am 20. September 2026 lädt die Selbstbestimmt Leben Bürogemeinschaft für Sonntag, den 20. September 2026, ab 16:00 Uhr in die Zimmerstraße 26/27, Eingang C, 2. OG in 10969 Berlin ein. „Wir wollen uns gemeinsam die Wahlergebnisse der Berliner Abgeordnetenhauswahl sowie der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern anschauen. Uns ist wichtig, an diesem Abend nicht allein zu sein. Wir möchten schon vor den ersten Ergebnissen Zeit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen, uns auszutauschen und gemeinsam auf den Wahlabend zu schauen. Auch während und nach den Ergebnissen möchten wir miteinander diskutieren, Gedanken teilen und füreinander da sein. Wir möchten es uns dabei gemütlich machen. Bringt deshalb gerne ein paar Snacks zum Teilen und vielleicht das eine oder andere Getränk mit. Für Wasser und Kaffee ist gesorgt. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden“, heißt es in der Ankündigung.

Wenn Menschen mit Behinderungen mehr wollen

Bild eines Arbeiters an einer Werkbank mit Handwerkzeug und Maschinenteilen
Bild eines Arbeiters an einer Werkbank mit Handwerkzeug und Maschinenteilen
Foto: tanrıca In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet)

Wenn junge Menschen mit Behinderung von echter Arbeit und echter Teilhabe träumen und jenseits von Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten möchten, dann müssen sie um Inklusion und Gleichberechtigung kämpfen. Wie Arbeit ohne Barrieren gelingen kann, das diskutiert und zeigt ein Bericht der ARD.

Schulpolitik entspricht nicht dem Elternwillen

Zeichnung eines Lehrers an einer Tafel. Davor sitzen die Schüler einer Grudnschulklasse
Zeichnung eines Lehrers an einer Tafel. Davor sitzen die Schüler einer Grudnschulklasse
Foto: Alexandra_Koch In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

DÜSSELDORF (kobinet)

Wissenschaftliche Studie belegt, dass Eltern behinderter Kinder Inklusion wünschen, aber kein gutes Angebot für ihre Kinder vorfinden. So entsprechen auch die hohen Anmeldezahlen an Förderschulen in Nordrhein-Westfalen dem Elternwillen. Das hat eine wissenschaftliche Befragung des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) jetzt auch mit einer Sonderauswertung für NRW ergeben. An der Befragung haben 2.315 Sorgeberechtigte im Land teilgenommen (bundesweit rund 7.500). Demnach lehnen rund 81 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen eine getrennte Beschulung von Kindern mit Förderbedarf ab.

VdK Saarland begrüßt Änderungen am Behindertengleichstellungsgesetz

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Foto: Sozialverband VdK Saarland e. V.

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK Saarland begrüßt die von der CDU- und SPD-Fraktion im Sozialausschuss ausgearbeiteten Änderungen am Gesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Saarland. Der Landtag berät das Gesetz heute, am 26. August 2026, in zweiter Lesung.

VdK-Umfrage: Attestpflicht ab ersten Tag könnte Fehlzeiten verlängern

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Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Eine repräsentative YouGov-Umfrage des Sozialverbands VdK vom 24. bis 27. Juli 2026 zeigt, dass eine geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag gegenteilige Effekte haben könnte. 60 Prozent der Beschäftigten würden ihr Verhalten nicht ändern, 14 Prozent würden eher krank zur Arbeit gehen, um Arztbesuche zu vermeiden, und 21 Prozent würden sich vorsorglich länger krankschreiben lassen.

Was Migräne für mich bedeutet – Retrospektive auf den gleichnamigen Text von vor drei Jahren

Maximiliane Bogner
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Foto: Maximiliane Bogner

Berlin (kobinet)

Maximiliane Bogner hat seit Jahren Migräne. Dies sieht man ihr nicht an und es ist nicht immer einfach, Verständnis von den Menschen im Umfeld zu erhalten. Deswegen hat sie einen Text geschrieben, der ihre Erfahrungen und ihr Erleben für ihr Umfeld zusammenfasst und im November 2023 in den kobinet-nachrichten veröffentlicht wurde. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen nun dank der Vermittlung von Emine Kalali von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einen Nachfolgetext mit dem Titel „Was Migräne für mich bedeutet – Retrospektive auf den gleichnamigen Text von vor drei Jahren“ von Maximiliane Bogner, um mehr Aufmerksamkeit für nicht sichtbare Behinderungen und chronische Erkrankungen zu schaffen.

Aktion Mensch alarmiert: Diskriminierung von Menschen mit Behinderung unverändert stark

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Foto: Aktion Mensch e. V.

Bonn (kobinet)

Sechs von zehn Menschen mit Behinderung haben in den letzten fünf Jahren in unterschiedlichen Alltagssituationen Diskriminierung erlebt, etwa doppelt so viele wie in der Gesamtbevölkerung. Damit hat sich die Situation von Menschen mit Behinderung in Bezug auf ihre Diskriminierungserfahrungen im Vergleich zur Vorjahresbefragung nicht verbessert – sie bleibt weiterhin besorgniserregend. So verwundert nicht, dass 76 Prozent der Meinung sind: In Deutschland wird nicht genug gegen Diskriminierung getan. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Online-Umfrage, die die Aktion Mensch am 25. August 2026 veröffentlicht hat.

Bisheriger Seniorenbeauftragter nun auch Landesbehindertenbeauftragter in Brandenburg

Norman Asmus
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Foto: Sozialministerium Brandenburg

Potsdam (kobinet)

Menschen mit Behinderungen haben im Land Brandenburg wieder einen direkten Ansprechpartner auf Landesebene. Das Kabinett folgte in seiner Sitzung vom 25. August 2026 einem Vorschlag des brandenburgischen Sozialministers René Wilke, der sich bereits abgezeichnet hatte und von einer Reihe von behinderten Menschen kritisiert wurde, und ernannte Norman Asmus zum neuen Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Er folgt damit auf Janny Armbruster, die diese Funktion bis Mitte vergangenen Jahres ausübte. Seitdem war der Posten vakant. Asmus nimmt sein neues Amt künftig zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Landesseniorenbeauftragter wahr. Der 52-Jährige arbeitet bereits seit 30 Jahren in unterschiedlichen Bereichen des Sozialministeriums in Brandenburg, wie dieses per Presseinformation mitteilte.

Kampf um Mindestlohn in Werkstätten stößt auf internationale Aufmerksamkeit

Wegweiser, der in die Werkstatt und auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt zeigt
Wegweiser, der in die Werkstatt und auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt zeigt
Foto: privat

Wien (kobinet)

„In Deutschland arbeiten rund 300.000 Menschen mit Behinderung in speziellen Werkstätten (WfbM – Werkstätten für behinderte Menschen). Doch die Entlohnung dort sorgt zunehmend für Kritik und rechtliche Auseinandersetzungen.“ So heißt es in einem Beitrag des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Mit dem Titel „Kampf um den Mindestlohn: Gerechtigkeit für Deutschlands Werkstattbeschäftigte“ zeigt der Beitrag auf, dass die in Deutschland geführte Diskussion um den Mindestlohn in Werkstätten und zu Alternativen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weit über die Landesgrenzen hinaus wahrgenommen werden. So hat beispielsweise der britische Sender BBC schon berichtet und auch der Ausschuss der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat eine klare Meinung zum deutschen Werkstättensystems und den dort herrschenden Bedingungen.

SoVD Niedersachsen fordert konsequenten ÖPNV-Ausbau trotz Bahnstrecken-Reaktivierung

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Foto: Sozialverband Deutschland

Hannover (kobinet)

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen begrüßt die Pläne des Landes, vier stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren, mahnt jedoch gleichzeitig dringende Verbesserungen im bestehenden ÖPNV an. Die Reaktivierung sei ein Schritt zu sozial gerechterer Mobilität, besonders im ländlichen Raum, erklärte Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD Niedersachsen, am 25. August 2026. Doch dies dürfe nicht zu einer Vernachlässigung des aktuellen Nahverkehrs führen.

Diskussion über Nutzung von barrierefreien Toiletten

Toilette mit Euroschlüssel im Bild
Toilette mit Euroschlüssel im Bild
Foto: KSL Düsseldorf

München (kobinet)

Die barrierefreie Toilette ist nur für Menschen mit Behinderung – oder?“ So lautet der Titel eines Beitrags des Magazin der Süddeutschen Zeitung vom 20. August 2026. „Unser Leser arbeitet in einem Konzerthaus. Die Schlangen vor den Toiletten sind oft lang, deshalb weichen Gäste ohne Behinderung auf das barrierefreie WC aus. Wie soll er damit umgehen?“ ist die Ausgangsfrage, auf die die Journalistin Johanna Adorjan so antwortet, dass Marta Berndorfer einen verärgerten Leserbrief darauf verfasst hat, den sie den kobinet-nachrichten mit dem Hinweis auf den Beitrag zur Veröffentlichung zugesandt hat.

VdK zu Linnemanns Plänen: Rentenansprüche pflegender Angehöriger sollen nicht gekürzt werden

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet)

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ angekündigt, die geplante Kürzung der Rentenansprüche für pflegende Angehörige um 30 Prozent zurückzunehmen. Der Sozialverband VdK begrüßt dies als „wichtiges Signal“, mahnt jedoch eine verbindliche Finanzierungszusage an. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte: „Die Anerkennung der Leistung pflegender Angehöriger ist überfällig. Dass Minister Linnemann die Kritik an den geplanten Kürzungen aufgreift und so früh nach seinem Amtsantritt eine Korrektur angekündigt hat, ist ein positives Signal für viele Millionen Menschen.“ Gleichzeitig bleibe die Finanzierungsfrage offen, so Bentele. Linnemann habe lediglich von einem Spielraum gesprochen, den er prüfen wolle. Der VdK fordert eine verbindliche Klärung aus Steuermitteln, da es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele.

Inklusion am Strand: Neuer barrierefreier Strandabschnitt in Travemünde eröffnet

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Foto: Unbekannt

Travemünde (kobinet)

Am 21. August 2026 wurde der neue barrierefreie Strandabschnitt auf der Travemünder Stadtseite am Strandzugang Treppe Nr. 7 vor dem ATLANTIC Grand Hotel offiziell eröffnet. Mit den umgesetzten Maßnahmen stärkt Travemünde die Inklusion im Tourismus und verbessert die Strandnutzung für Menschen mit Mobilitäts- und Seheinschränkungen. Für die Maßnahmen auf der Stadtseite und dem Priwall wurden insgesamt rund 150.000 Euro investiert. So heißt es in einer Presseinformation der Hansestadt Lübeck, auf die Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Lebenshilfe: Jetzt auch die Verhinderungspflege erhalten

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Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

Berlin (kobinet)

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe begrüßt den Vorstoß von Gesundheitsminister Carsten Linnemann, pflegenden Angehörigen die Rentenbeiträge nicht kürzen zu wollen. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin: „Wir sind froh, dass Herr Linnemann den Vorschlag aus dem aktuellen Entwurf nicht übernehmen will. Eltern, die ihr Kind mit Behinderung über viele Jahre pflegen, dürfen dafür nicht auch noch bestraft werden. Meistens sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Jetzt muss der Minister außerdem dafür sorgen, dass die Verhinderungspflege erhalten bleibt. Familien mit einem Angehörigen mit Unterstützungsbedarf haben einen sehr belastenden Alltag und brauchen auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Wenn diese Leistung – wie geplant – gestrichen wird, wäre das fatal.“

Hamburg: Über 87.000 Menschen fordern Stopp der Kürzungen in der Schulbegleitung

Bild zur Petition gegen Kürzungen bei der Schulbegleitung in Hamburg
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Foto: change.org

Hamburg (kobinet)

Anlässlich des Schulstarts in Hamburg warnen Betroffene vor den Folgen geplanter Kürzungen in der Schulbegleitung. Mehr als 4.000 Kinder in der Stadt sind auf eine individuelle Begleitung angewiesen. Ab diesem Schuljahr soll jedoch eine Begleitperson mehrere Kinder gleichzeitig betreuen. Die Schulbegleiterin Nicole Singh hat dazu eine Petition auf Change.org gestartet, die bereits über 87.000 Unterstützende verzeichnet.

VdK fordert Grundgesetzanpassung für verbindlichen Hitze- und Klimaschutz

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Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Anlässlich der Kabinettsklausur der Bundesregierung am 25. August 2026, bei der Hitzeschutz und Klimaanpassung beraten werden, fordert der Sozialverband VdK, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz zu verankern. Dadurch sollen Kommunen finanziell besser in die Lage versetzt werden, effektiven Hitzeschutz umzusetzen. „Wir brauchen flächendeckend kommunale Hitzeaktions- und einrichtungsbezogene Hitzeschutzpläne, etwa für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen – und zwar verbindlich, nicht nur optional“, sagte Horst Vöge, Vizepräsident des Sozialverbands VdK Deutschland.

Kommunen am Limit: Was die Haushaltskrise für soziale Einrichtungen bedeutet

Symbol Prozentzeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet)

„Kommunen am Limit: Was die Haushaltskrise für soziale Einrichtungen bedeutet“, so lautet der Titel eines Beitrags, der auf baito, der Jobplattform für erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, NGOs & Social Impact veröffentlicht wurde und auf den Max Ernst Stockburger die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Aus einer Umfrage vom Februar 2026 der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, unter deren Dach rund 120.000 Einrichtungen und Dienste arbeiten, geht hervor, dass 82 Prozent der befragten Einrichtungen damit rechnen, ihre Angebote künftig einschränken zu müssen. 28 Prozent gehen davon aus, ein Angebot komplett zu streichen. Und ein Fünftel hat bereits ganz geschlossen, ein Sprung von 14,7 Prozent im Jahr 2024, wie es in dem Beitrag u.a. heißt.

Simone Fischer zu Linnemanns Ankündigung des Stopps der Rentenkürzung: Eine Korrektur reicht nicht

Simone Fischer mit der Kuppel des Bundestags im Hintergrund
Simone Fischer mit der Kuppel des Bundestags im Hintergrund
Foto: Simone Fischer

Berlin (kobinet)

Simone Fischer MdB, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, hat sich zur Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige stoppen zu wollen, zu Wort gemeldet: „Es ist richtig und überfällig, dass Carsten Linnemann die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige stoppen will. Wer Angehörige pflegt, darf dafür nicht mit weniger Rente bestraft werden. Wer pflegende Angehörige als Alltagshelden bezeichnet, darf ihnen nicht die Rentenbeiträge kürzen. Das haben wir Grünen von Beginn an gefordert. Jetzt muss aus der Ankündigung eine verbindliche Korrektur des Gesetzentwurfs werden. Doch eine einzelne Korrektur macht aus einem schlechten Entwurf noch keine gute Pflegereform“, betonte Simone Fischer.

Mein Nasophon deckt brutale Ausbeutung auf: Undercover in einer Behindertenwerkstatt

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Foto: ht

Berlin (kobinet)

Am 8. Mai 2026 hat Jan Böhmermann im ZDF-Magazin Royale die Ausbeutung in Werkstätten für behinderte Menschen ins Visier genommen und für viele Diskussionen bezüglich der geringen Entlohnung von Werkstattbeschäftigten mit durchschnittlich ca. 230 Euro und der geringen Vermittlungschancen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gesorgt. Nun geht ein Beitrag auf YouTube mit dem Titel „Mein Nasophon deckt brutale Ausbeutung auf: Undercover in einer Behindertenwerkstatt“, von Marvin viral. Seit der Veröffentlichung des knapp 20minütigen Videos wurde dieses bereits über 800.000 mal aufgerufen. Der YouTuber Marvin geht dabei der Frage nach, warum behinderte Menschen in Werkstätten so wenig verdienen und spricht mit Sophie, die von ihrem Werkstattentgelt so gut wie keine finanziellen Spielräume hat.

tagesschau berichtet über Forderung für Frauenbeauftragte in Wohneinrichtungen

Titelbild der tagesschau
Titelbild der tagesschau
Foto: ARD tagesschau

Berlin (kobinet)

„In Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind Frauenbeauftragte seit 2017 bundesweit verpflichtend. Für Wohneinrichtungen fehlt eine solche Regelung. Auf Anfrage des SWR teilt das Bundessozialministerium (BMAS) mit: Die Einführung von Frauenbeauftragten in Wohnformen sei ‚grundsätzlich Sache der Landesgesetzgeber‘. Eine bundesgesetzliche Regelung, die Frauenbeauftragte in allen Wohneinrichtungen verbindlich vorschreibt, sei nicht geplant.“ So heißt es in einem Bericht der tagesschau. „Für Jürgen Dusel, den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, ist die bisherige Umsetzung unzureichend. Im Interview mit dem team.recherche des SWR sagte er, die Bundesländer seien ‚gut beraten‘, in ihren Heimgesetzen oder Verordnungen Normen aufzunehmen, die Heimbetreiber verpflichten, Frauenbeauftragte ‚beispielsweise in stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe einzusetzen“, heißt es weiter im tagesschau-Bericht.

Inklusive Regatta auf der Regattastrecke Grünau

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Foto: Sozialverband Deutschland

BERLIN (kobinet)

Am 23. August 2026 veranstaltet der SoVD-Landesverband Berlin-Brandenburg zusammen mit dem Ruderclub Rapid Berlin e. V. im Rahmen des SoVD-Aktionstages „tag des wir“ die jährliche Inklusionsveranstaltung auf der Regattastrecke Grünau. Die Veranstaltung beginnt um 12.00 Uhr. Höhepunkt ist die 6. Inklusive Regatta, bei der Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung in gemischten Teams eine Strecke von 500 Metern zurücklegen. Die Regatta steht für gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion. Neben den Rennen gibt es ein buntes Rahmenprogramm und für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

5 Gründe, warum die Alternative für Deutschland (AfD) für Menschen mit Behinderungen gefährlich ist

Logo: Die Neue Norm
Logo: Die Neue Norm
Foto: BR

Berlin (kobinet)

Heute in zwei Wochen, also am 6. September 2026 findet die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Dort, aber auch in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, wo am 20. September Wahlen zum Abgeordnetenhaus bzw. Landtagswahlen anstehen, blickt man mit Spannung darauf, wie die AfD abschneidet und vor allem, was dies konkret für unsere Demokratie bedeuten könnte. In einem Beitrag, der auf der Plattform Die Neue Norm mit dem Titel „5 Gründe, warum die Alternative für Deutschland (AfD) für Menschen mit Behinderungen gefährlich ist“, beschreibt Florian Preußger von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in verständlicher Sprache, worum es geht.

Der gute Tod und die gute Aufbewahrung

Schwarz-Weiß-Bild eines monumentalen Einfahrtstores mit der Aufschrift „WORLD OF INCLUSION – THE MOST SECLUDED PLACE ON EARTH“ über einer leeren Straße.
World of inclusion
Foto: Ralph Milewski / KI

Fladungen (kobinet)

Jennifer Sonntags Kolumne „Sie wünschen uns wieder den guten Tod“ hat mich beschäftigt. Nicht, weil ich ihrer Warnung vor rechter Behindertenfeindlichkeit widersprechen würde. Im Gegenteil. Wer Menschen mit Behinderung nationalsozialistische Vernichtung nachruft, wer „Euthanasie ist die Lösung“ auf einen Stein schreibt und ihn auf eine Einrichtung der Lebenshilfe wirft oder wieder mit Begriffen wie Eugenik hantiert, überschreitet Grenzen, die eine demokratische Gesellschaft niemals hinnehmen darf.

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner arbeiten

12 Euro
12 Euro
Foto: omp

FRANKFURT am Main (kobinet)

In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen auch im Ruhestand: 2025 waren 14 Prozent der Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren erwerbstätig, 2024 lag ihr Anteil noch bei 13 Prozent. Auf die Zahlen des Statistischen Bundesamts, die das belegen, verweist der Sozialverband Hessen / Thüringen. Den neuen Daten zufolge arbeiteten 73 Prozent als abhängig Beschäftigte, knapp zwei Drittel (65 Prozent) davon waren in einem Mini- oder Ein-Euro-Job geringfügig tätig. Der größte Teil (40 Prozent) ging einer Beschäftigung bis zu 10 Stunden pro Woche nach, für 13 Prozent hatte die Arbeitswoche aber sogar mehr als 40 Stunden.

Badekappen für 5-Seen-Challenge

Vier Erwachsene und zwei Kinder an einem Schwimmbecken mit blauen Badekappen in den Händen
Bei der Übergabe der Badekappen an der Lindenschule Bautzen am 20.08.2026
Foto: Landkreis Bautzen

SENFTENBERG (kobinet)

Tourismusverband Lausitzer Seenland unterstützt Schwimmunterricht und hat 1.460 Badekappen für Förderschulen im Landkreis Bautzen übergeben. Die blaue Badekappe war das prägende Symbol der 5-Seen-Challenge zur Eröffnung des schiffbaren Seenverbundes im Lausitzer Seenland am 29. Juni 2026. Nun erhalten die Badekappen einen nachhaltigen Nutzen. Die blaue Badekappe war während der 5-Seen-Challenge zentrales Erkennungsmerkmal aller Teilnehmenden. Sie sorgte für eine bessere Sichtbarkeit im Wasser und erhöhte damit die Sicherheit während der Veranstaltung. Gleichzeitig wurde sie zum Symbol für Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Verbundenheit mit dem Lausitzer Seenland. Auch im Schulalltag bieten Badekappen zahlreiche Vorteile. Sie erleichtern Lehrkräften und Aufsichtspersonen die Orientierung im Wasser, da Kinder schneller erkannt und im Blick behalten werden können. Darüber hinaus tragen sie zum Wärmeschutz bei und schaffen durch einheitliche Regeln zusätzliche Struktur und Sicherheit. Mit der Übergabe der Badekappen setzt der Tourismusverband Lausitzer Seenland ein Zeichen für Schwimmförderung, Sicherheit und Teilhabe. Gleichzeitig lebt der Gedanke der 5-Seen-Challenge weiter: Menschen miteinander zu verbinden und die Begeisterung für das Lausitzer Seenland zu teilen.

Aktion „Babys für Barrierefreiheit“ am 6. September in Hannover

Bild zeigt eine Kopfsteinpflasterstraße, die mit einem betonierten Querweg gut barrierefrei zu überqueren ist
Querung durchs Kopfsteinpflaster baut Barrieren ab
Foto: Zeynep Ipek

HANNOVER (kobinet)

Am 6. September 2026 findet in Hannover eine Aktion für Barrierefreiheit statt. Das Projekt „Babys für Barrierefreiheit“ von Sick People e.V. lädt um 11.00 Uhr am Kröpcke zur Kundgebung ein. Mit dabei sind Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen, Rollatoren oder Laufrädern sowie alle, die sich für eine inklusive Gesellschaft engagieren.

Teilhabe und Entlastung in Gefahr

Logo Lebenshilfe Berlin
Logo Lebenshilfe Berlin
Foto: Lebenshilfe Berlin e.V.

BERLIN (kobinet)

Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz könnte für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien deutliche Verschlechterungen bringen. Besonders kritisch sieht die Lebenshilfe Berlin den geplanten Wegfall der Verhinderungspflege und Einschränkungen beim Entlastungsbetrag. Diese Leistungen ermöglichen heute unter anderem betreute Reisen, Freizeitangebote und stundenweise Unterstützung. Die Folgen könnten erheblich sein: Reisen und Freizeitangebote für Menschen mit Assistenzbedarf könnten reduziert werden oder ganz wegfallen. Gleichzeitig würden Familien wichtige Möglichkeiten zur Entlastung verlieren. Auch pflegende Angehörige wären betroffen: Geplante Änderungen bei den Rentenbeiträgen könnten ihre Rentenansprüche spürbar verschlechtern und das Armutsrisiko erhöhen. Dabei wird ihr gesamtgesellschaftlicher Beitrag schon heute massiv unterschätzt. Schlussfolgernd daraus stellt die Lebenshilfe Berlin fest: „Wir lehnen diese Kürzungen ab. Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Möglichkeiten zur Teilhabe – nicht weniger. „

Karin Klingen – Fachfrau mit MS ohne Versteckspiel

Karin Klingen
Klingen_Karin
Foto: RHvB/UNey

Berlin (kobinet)

Prof. Dr. Sigrid Arnade ist aus ihrem Urlaub zurück und hat die kobinet-nachrichten nicht nur darauf hingewiesen, dass Karin Klingen heute, am 22. August 2026, ihren 60. Geburtstag feiert, sondern hat einen Gratulationsbeitrag mitgeliefert, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen. Karin Klingen arbeitet als Präsidentin des Landesrechnungshofs Berlin und erhebt seit Jahren mahnend ihre Stimme, wenn Berlin über seine Verhältnisse lebt und unterbreitet Vorschläge zum besseren Umgang mit Steuergeldern.

Bei der Rollstuhlrugby-WM Ziel verfehlt

Drei Männer mit Sportrollstühlen, einer im dunklen Trikot, zwei im weißen Trikot beim Spiel
Marco Herbst im Spiel gegen Dänemark
Foto: Florian Schwarzbach / DBS

FRECHEN (kobinet)

Der Traum vom Viertelfinale bei der Rollstuhlrugby-Weltmeisterschaft ist geplatzt: Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft unterliegt Dänemark im letzten Vorrundenspiel mit 51:57 und verpasst den Einzug in die K.o.-Runde der Weltmeisterschaft. Die Mannschaft ist in diesem Spiel unterlegen, hat jedoch ihr Potenzial gezeigt. Als Fünfter der Gruppe geht es für das Team von Cheftrainer Christoph Werner nun in die Platzierungsspiele. Der knappen Niederlage zum Trotz sieht Werner viel Potenzial in seiner Mannschaft und ruft bereits ein neues Ziel aus.