Foto: Stadt Kassel, Foto: Bernd Schoelzchen
Kassel (kobinet)
Zur Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr gehören auch wahrnehmbare und verständliche Informationen und Ansagen, beispielsweise zur nächsten Haltestelle des Busses oder der Bahn. Hierfür streiten beispielsweise blinde und sehbehinderte Menschen seit Jahren in Kassel. „Andreas Loose kann die Ansagen in Kassels Straßenbahnen kaum verstehen. Deshalb testete Oberbürgermeister Sven Schoeller mit ihm und der KVG den öffentlichen Nahverkehr“, berichtete vor kurzem die in Kassel erscheinende Hessisch Niedersächsische Allgemeine. Und weiter heißt es in dem Bericht: „Schon seit über drei Jahren kämpfe er darum, dass die Ansagen der Straßenbahnen besser zu verstehen seien, sagt Andreas Loose. Als Mann mit Sehbehinderung sei das für ihn wichtiger als für andere Menschen. ‚Manchmal rufe ich dann in die Bahn, wohin die fährt, aber da reagiert auch niemand‘, erzählt er. Nach vielen Anläufen und Telefonaten wandte er sich an Oberbürgermeister Sven Schoeller, der mit ihm nun den öffentlichen Nahverkehr in Kassel daraufhin getestet hat.“




