Foto: Sozialverband Deutschland
HANNOVER (kobinet)
Anlässlich des heutigen internationalen „Safe Abortion Day“ fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen sowie eine flächendeckende und barrierefreie medizinische Versorgung für Betroffene. Der Aktionstag will darauf aufmerksam machen, dass der sichere, legale und zugängliche Schwangerschaftsabbruch ein Menschenrecht ist. Der SoVD fordert, dass das Land Niedersachsen gemeinsam mit den Kommunen regionale Lücken erfasst und eine flächendeckende, barrierefreie Versorgung aufbaut. Zudem müsse die Landesregierung sich im Bundesrat dafür einsetzen, Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren und mit einer Fristenlösung außerhalb des Strafgesetzbuchs zu regeln. „Es verstößt gegen die Selbstbestimmungsrechte der ungewollt Schwangeren, diese zu stigmatisieren und Ärzt*innen zu kriminalisieren, die Abbrüche auf Wunsch der Betroffenen durchführen“, sagt Swinke. Zugleich gelte es, den Zugang zu Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen wohnortnah, niedrigschwellig und barrierefrei sicherzustellen.




