Nachrichten

Über den Tellerrand hinaus

Jennifer Sonntag
Bild: Jennifer Sonntag

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, Inklusion manchmal auch. Wie köstlich Offenheit, Kreativität und Vielfalt schmecken können, spürt die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag erfrischenderweise häufig gerade da, wo sie keine Inklusion vermutet. So erlebte sie mit einer Gruppe spätbetroffener erblindeter Menschen im Rahmen eines Kochevents am ein Vier-Sinne-Menü in drei Gängen, bei dem die blinden und sehbehinderten Teilnehmenden zahlreiche lebenspraktische Tipps fürs blinde Kochen sowie schmackhafte und trendige Tricks mitnehmen konnten.

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Räume für gesellschaftliches Engagement erhalten

Infozeichen
Bild: domain public

Die Mietpreise steigen drastisch und nicht nur bezahlbare Wohnräume werden knapp; ebenso
verschwinden die Orte in Dresden, an denen ein soziales und kulturelles Miteinander gelebt werden kann, bzw. entstehen erst gar nicht. Neben aktuellen Beispielen für den Kampf um Raum für gesellschaftliches Engagement wie Könneritzstraße 25, Lößnitzstraße 14, Ostrale und Robotron-Kantine geht es auch um Nachbarschaftsräume und öffentliche Plätze in den Stadtteilen Dresdens. Darauf weist der Inklusionsbotschafter Peter Müller die kobinet-nachrichten hin. Am 21. Juni findet dazu eine Pressekonferenz und ein Diskussions-Dinner in Dresden statt.

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Erste inklusive Sommerakademie für Bildende Kunst an der Schlei

Logo der Schlei-Akademie
Bild: Lenka Hansen

Unter dem Motto „Begegnen, Entdecken, Vertiefen durch freies Kunstschaffen“ beginnt am 16. Juli 2018 in Schleswig-Holstein die erste inklusive Sommerakademie für Bildende Kunst. Die Schlei-Akademie hat sich neben dem klassischen akademischen Auftrag der Weiterbildung, vor allem dem Prinzip der Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt verpflichtet. Inmitten des Naturparks Schlei werden vom 16. Juli bis zum 10. August 2018 Kurse in unterschiedlichen Fachbereichen wie Malerei, Zeichnung, Illustration, Kalligrafie, Street Art, Keramik, Fotografie und Plastik angeboten.
Noch gibt es freie Kursplätze! Alle, die sich anmelden möchten, werden persönlich beraten und erhalten Hilfe, um individuelle Barrieren zu vermeiden oder aus dem Weg zu räumen. Es gibt auch die Möglichkeit eine Ermäßigung zu erhalten und sich formlos, aber aussagekräftig auf ein Stipendium zu bewerben.

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Breites Bündnis für Inklusion in NRW

Emoji Inklusion
Bild: Aktion Mensch e.V.

Organisationen von Schülern, Eltern, Lehrern und Menschen mit Behinderung fordern gemeinsam mit den Sozialverbänden konkrete wirksame Maßnahmen für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems. Dazu hat sich heute in Düsseldorf das neue „Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Auf der Pressekonferenz im Landtag kündigten Sprecherinnen und Sprecher des Bündnisses an, die Schulpolitik der Landesregierung in Hinblick auf Inklusion fortan genau zu beobachten und zu kommentieren.

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Unabhängige Beratung Ratsuchenden verpflichtet

Kerstin Griese
Bild: BMAS

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales (BMAS) Kerstin Griese betonte anlässlich der Eröffnung der Fachtagung zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung unter dem Motto "Eine für Alle", dass die Beratungsstellen allein den Ratsuchenden verpflichtet sind. Am 14. und 15. Juni trafen sich auf Einladung des BMAS und der Fachstelle Teilhabeberatung 500 Beraterinnen und Berater der örtlichen Beratungsangebote im Berliner Congress Centrum.

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Nachfrage nach behinderten ReferentInnen wächst stetig

Logo: CASCO vom Case zum Coach
Bild: ISL

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) veranstaltete am Wochenende ihr zweites Präsenzseminar im Rahmen des Projektes CASCO, bei dem Menschen mit Behinderung zu Referent*innen qualifiziert werden. CASCO steht dabei für "Vom Case zum Coach: Menschen mit Behinderung als Expert*innen in eigener Sache qualifizieren". Schon jetzt sieht die ISL eine wachsende Nachfrage an ReferentInnen mit Behinderungen.

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Ziel für umfassende Barrierefreiheit von Webangeboten verfehlt

Christiane Möller
Bild: rbm gGmbH

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat wiederholt Änderungen am Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie für barrierefreie Webseiten und Apps gefordert, zuletzt bei der Anhörung zum Gesetz, siehe www.dbsv.org/aktuell/anhoerung-rl-2016-2102.html). Am Donnerstagabend hat nun der Deutsche Bundestag das Gesetz beschlossen. Die Rechtsreferentin des DBSV Christiane Möller hat sich das verabschiedete Gesetz genauer angeschaut und liefert im Newsletter dbsv-direkt eine Einschätzung dazu.

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Kritik an Rathausumbau mit Barrieren

Bild vom Bischofsschloss in Markdorf
Bild: Thomas Schalski

Der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski und die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Bodensee/Oberschwaben kritisieren in einer gemeinsamen Erklärung die Stadt Markdorf wegen Teilhabefeindlichkeit beim Umbau des Rathauses. Die Stadt Markdorf plant den Umbau des ehemaligen Hotels im Bischofsschloss in ein Rathaus, das jetzige Rathaus soll abgerissen werden und in das 100 Meter entfernte Bischofsschloss ziehen, das aber nicht vollständig barrierefrei werden soll.

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Momentaufnahme 055

Die Burg Volterraio auf der Insel Elba
Bild: Irina Tischer

In welcher unzugänglichen Burg wohnt der Mensch, dem es nur immer ernst um sich und die Sachen ist! (Johann Wolfgang von Goethe)

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Aufbruchstimmung für Teilhabeberatung

Bild von der Tagung zur Teilhabeberatung
Bild: kobinet/omp

"Eine für Alle" lautet das Motto der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und dies war auch das Motto für die Fachtagung zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, die am 14. und 15. Juni im Berlin Congress Center in Berlin stattfand. Bei der Fachtagung, zu der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Fachstelle Teilhabeberatung VertreterInnen der neu geschaffenen EUTB-Beratungsstellen eingeladen hatten, war von einer Aufbruchstimmung geprägt, die auf eine gute Arbeit der einzelnen Beratungsstellen hoffen lässt.

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Kolumne

Von Fach-, Hilfs- und ganz anderen Kräften

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

In allen Bereichen fehlen Fachkräfte. Der Soziale Sektor befindet sich sozusagen im Trend. Allerdings "tickt" der Soziale Bereich anders und es ist die Frage, woran es ihm wirklich fehlt. Die Gleichung, dass jede Fachkraft ein  Synonym für Qualität ist, lässt sich in einigen Teilen der Sozialen Arbeit so pauschal nicht halten. Es ist Zeit, eine Debatte zu führen, die unangenehm ist. Sie aber nicht zu führen, dürfte viel unangenehmer werden.

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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