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AfD-Anfrage erinnert an Nazi-Ideologie

Ulrich Schneider
Bild: Paritätischer

In einer Zeitungsanzeige haben 18 Behinderten- und Sozialverbände gegen eine menschen- und lebensfeindliche Anfrage der AfD im Bundestag protestiert (kobinet 22.4.2018). Die Verbände werfen dieser Partei vor, an den Nationalsozialismus mit der Ideologie vom unwerten Leben anzuknüpfen. Initiiert wurde die Anzeige vom Paritätischen Gesamtverband. "Die AfD will eine Stimmung gegen Flüchtlinge und gegen Menschen mit Behinderung verbreiten", sagte dessen Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider heute im Interview mit der Berliner Zeitung. 

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Barrierefreiheit keine leere Worthülse

Symbol Ausrufezeichen
Bild: ht

Die Sozialverbände VdK NRW, SoVD NRW und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben NRW kritisieren mit deutlichen Worten die mangelhaften Pläne der Landesregierung zur Barrierefreiheit in Wohngebäuden und öffentlich zugänglichen Gebäuden an. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen ist nicht zuletzt angesichts der demografischen Entwicklung hoch und wächst zunehmend.

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Kein angemessener Rollstuhl - defacto hilft

Bundesverfassungsgericht Sitzungssaalgebäude, Richterring
Bild: bild-raum, Stephan Baumann, Karlsruhe

Wer das Magazin "defacto" im HR-Fernsehen kennt, weiß dass nahezu in jeder Sendung unter der Rubrik "defacto hilft, um Hilfsmittel gekämpft wird. So auch heute Abend im HR-Fernsehen Da die Beiträge nach Abschluss des Vorganges gesendet werden, ist die Erfolgsquote des Senders vermutlich 100%, denn sonst hätte "defacto" ja nicht geholfen.

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Verkehrsminister für Lösung beim Bahnsteighöhenstreit

Bild von der S-Bahn-Besichtigung
Bild: omp

Die Verkehrsminister der 16 deutschen Bundesländer haben die Bundesregierung einstimmig aufgefordert, den seit knapp zwei Jahren schwelenden Konflikt zwischen Bund und Ländern über Bahnsteighöhen schnell zu einem Ende zu führen. "Im Sinne der auf Barrierefreiheit angewiesenen Fahrgäste wird es endlich Zeit für ein Ende dieses Schildbürgerstreichs", erklärte Mecklenburg Vorpommerns Vertreter Christian Pegel bei der Verkehrsministerkonferenz, die letzte Woche in Nürnberg tagte.

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Stadt Ingolstadt äußert sich zu Vorgehen bei ambulanten Hilfen

Symbol Fragezeichen
Bild: ht

Der 54jährige Winfried Glosser muss derzeit in einem Seniorenheim leben, weil ihm die nötige ambulante Unterstützung nicht in ausreichendem Umfang gewährt wird. Seit Jahren streitet er auch vor Gericht für sein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und hat verschiedene Modelle ausprobieren müssen, die letztendlich nicht funktioniert haben. Auf eine Anfrage der kobinet-nachrichten hat sich nun die Stadt Ingolstadt zum generellen Verfahren geäußert. Im folgenden veröffentlichen wir die Stellungnahme der Stadt Ingolstadt:

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Momentaufnahme 040

Blühender Kirschbaum in Berlin-Lichtenberg
Bild: Irina Tischer
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Aktionstag gegen Lärm: Laut war gestern

Symbol für ein Ohr
Bild: domain public

Unter dem Motto "Laut war gestern" findet am Mittwoch, den 25. April, der 21. Tag gegen Lärm statt, zeitgleich mit dem International Noise Awareness Day. Das diesjährige Motto verdeutlicht zum einen, dass in vielen Bereichen in den letzten Jahren in puncto Lärmprävention Erfolge erzielt wurden. Zum anderen zeigt es aber auch auf, dass der Wunsch nach einer angenehmen akustischen Umwelt in der Bevölkerung sehr groß ist. Die Deutsche Tinnitus-Liga (DTL) unterstützt auch in diesem Jahr wieder mit bundesweiten Aktionen den Tag gegen Lärm, der hierzulande initiiert wird von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA).

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Stigmatisierung ächten – Menschenrechte verwirklichen

Logo des Allgemeinen Behindertenverbandes
Bild: ABiD

Angesichts der aktuellen Situation verlangt der Allgemeine Behindertenverband "Für Selbstbestimmung und Würde" auf seinem XX. Verbandstag in einer Berliner Erklärung von der Bundesregierung, ihre behindertenpolitische Passivität umgehend aufzugeben und sie stattdessen konsequent menschenrechtsbasiert weiterzuentwickeln.

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Wachsam für Menschlichkeit

Ausrufezeichen
Bild: omp

Behinderten- und Sozialverbände haben heute entsetzt auf die kleine Anfrage der AfD zur Schwerbehinderung in Deutschland reagiert. Unter der Überschrift "Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit" rufen sie die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen.

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1. Potsdamer Inklusionstage starten am 29. April

Logo der Stadt Potsdam
Bild:

In diesem Jahr hat sich in der Landeshauptstadt Potsdam erstmals ein breites Bündnis von Betroffenen, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Institutionen zusammengefunden und ein buntes und umfangreiches Programm rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai auf die Beine gestellt. Vom 29. April bis zum 6. Mai finden rund 30 Veranstaltungen im gesamten Potsdamer Stadtgebiet statt, die die Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam widerspiegeln – Mitmachaktionen, Ausstellungen, Lesungen, Musik und vieles mehr.

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Kolumne

Hilfe, Bedarfsermittlung! (2)

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Nachdem die Beruhigungstropfen (Frauenbeauftragte in WfbM, Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung,...) ihre Wirkung nicht gänzlich verfehlt zu haben scheinen, geht es jetzt bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) ans Eingemachte. Die Länder befassen sich nämlich gerade mit der Frage, mit welchem Instrument der Hilfebedarf von Menschen mit Behinderungen erhoben werden soll. Die Bedarfsermittlung ist die Grundlage der Leistungsgewährung. Worum geht es?

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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