Glücksatlas zeigt erhebliche Unterschiede

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

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Bild: omp

Kassel (kobinet) Der "Deutsche Post Glücksatlas" hat sich mit der Zufriedenheit von Menschen mit Behinderung in Deutschland beschäftigt und Hinweise untersucht, wie weit Deutschland noch von einer inklusiven Gesellschaft entfernt ist. Grundsätzlich ist demnach Inklusion im hohen Maße erwünscht, es existiert aber eine klaffende Lücke zwischen dem ausgeprägten Wunsch und der wahrgenommenen Umsetzbarkeit einer inklusiven Gesellschaft in Deutschland.

"Menschen mit und ohne Behinderung unterscheiden sich deutlich in puncto ihrer Lebenszufriedenheit. Grundsätzlich ist Inklusion im hohen Maße erwünscht, es existiert aber eine klaffende Lücke zwischen dem ausgeprägten Wunsch und der wahrgenommenen Umsetzbarkeit einer inklusiven Gesellschaft in Deutschland. Das Desinteresse und der Egoismus in der Gesellschaft sind hier aus Sicht der Bevölkerung das größte Hemmnis. Eine wesentliche Voraussetzung auf dem Weg zur inklusiven Gesellschaft ist der verstärkte Kontakt und Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung", so wurden die Erkenntnisse aus der Erhebung zusammengefasst.

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Lesermeinungen zu “Glücksatlas zeigt erhebliche Unterschiede” (1)

Von Inge Rosenberger

Zuerst war ich absolut fasziniert, aber ein Blick auf die Autoren relativiert für mich die Aussagekraft dieser Studie, egal wie man diese auch lesen mag.
Raffelhüschen ist "Botschafter" der INSM. Seine Forderungen sind eine finanzielle Privatisierung der Lebensrisiken. Eine Aussage von ihm: "[...] Die GKV kann auf Dauer nicht allen alles medizinisch Machbare finanzieren – wir müssen rationieren. Im Bürgerpauschalenmodell zahlt jeder eine Pauschale für die Basisversorgung. Darüber hinausgehende Leistungen müssten über Zusatzversicherungen oder Eigenbeiträge abgedeckt werden. [...]"
http://www.insm-oekonomenblog.de/10898-alles-medizinisch-moegliche-fuer-alle-ist-nicht-finanzierbar/
Güllner ist Leiter des Meinungsforschungsinstitut Forsa, dem immer wieder Manipulation vorgeworfen wird. Siehe u.a.: http://de.wikipedia.org/wiki/Forsa#Vorw.C3.BCrfe_der_Manipulation_von_Umfragen
"[...] Generell gilt jedoch in den Augen vieler Branchenkenner: Umfragen von Forsa sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Sehr häufig liegen sie weit weg von dem, was die meisten anderen Meinungsforschungsinstitute messen. [...]"

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