Frankfurter kobinet-Treffen

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Cartoon zeigt kobinet-Macher und Konkurrenz-Leser
Cartoon zeigt kobinet-Macher und Konkurrenz-Leser
Bild: Phil Hubbe

Frankfurt am Main (kobinet) Auf einem kobinet-Treffen in Frankfurt wurde heute beraten, wie dieser ehrenamtlich bertriebene Nachrichtendienst kritisch die Belange behinderter Menschen weiter verfolgen kann. Die Redaktion bedankt sich für die Mitarbeit vieler Betroffener, ohne die kobinet nicht die Resonanz als von Freund und Feind beachteter Online-Dienst erreicht hätte. Als Vorsitzender des kobinet-Vereins wurde Ottmar Miles-Paul wieder gewählt, als neues Mitglied Andreas Vega aus München aufgenommen. Gastgeber des Treffens war Harald Reutershahn aus Frankfurt am Main, wo die Kooperation Behinderter im Internet im Café Albatros den Nachrichtendienst gegründet hat.

Lesermeinungen zu “Frankfurter kobinet-Treffen ” (1)

Von Behindert_im_System

Zitat:

"Die Redaktion bedankt sich für die Mitarbeit vieler Betroffener, ohne die kobinet nicht die Resonanz als von Freund und Feind beachteter Online-Dienst erreicht hätte."

Liebe Redaktion,

wenn die Kritiker in euren Augen als die Feinde gesehen werden, dann kann ich nur sagen, soviel Ehre hätte ich hier niemals erwartet. Wie recht man hat erkennt man daran, das mit einer Zensur teils bei Beiträgen umgegangen wird, welche vielleicht nicht immer den richtigen Ton, aber dafür den Nagel auf den Kopf treffen und sehr gut verstanden wird, was vereinzelte Beiträge aussagen sollen. Natürlich gibt es viele Leser im Hintergrund welche durchaus sich Gedanken machen warum immer wieder Menschen von ihren Schicksalen berichten und auf diese verweisen, es sind aber Einzelschicksale und auch das Einzelschicksal ist in einer Solidargemeinschaft eins zu viel, wenn damit das beeinträchtigt wird, was man gern die Würde des Menschen nennt.
Viele Namen sind verschwunden sei es nun aus Zeitmangel oder anderen Gründen, was aber nicht verschwunden ist, sind die Rufe nach der Barrierefreiheit Per-to-Per und was es noch in unserer Zweiklassengesellschaft von behinderten Menschen so gibt, aber nicht jedem behinderten Menschen zu dem verhilft, was unsere schwächsten der Gesellschaft brauchen.
Eine Resonanz ist nur so gut wie der gesamte Klangkörper klingt, aber wir dürfen ja immer wieder erkennen, was falsche Töne und unterschiedliche Noten vermögen zu leisten, um den Chor der Geschlossenheit welchen es nicht gibt, zu zersetzen. Wenn wir vor die Tür treten, dann sollten wir darauf achten, welcher Haufen vor unserer Tür liegt und damit beginnen, diesen zu beseitigen, nicht dass er das beseitigt, was wir als die Würde des Menschen bezeichnen.

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