Heiner-Carow-Preis auf der Berlinale

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Bild von der Berlinale
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Bild: Anke Glasmacher

Berlin (kobinet) Der Flüchtlingsfilm "Styx" des österreichischen Regisseurs Wolfgang Fischer ist heute bei der Berlinale mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet worden. Die vergebende DEFA-Stiftung erklärte, mit "Styx" sei ein beeindruckender Film gelungen, der elementarste Fragen der menschlichen Existenz stelle. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, unterstützt im zweiten Jahr in Folge die Preisverleihung. Im Kino International wurde Heiner Carows Film „Die Reise nach Sundevit" gezeigt. Die DEFA-Stiftung hat im Zuge der Restaurierung und digitalen Aufbereitung des Films eine barrierefreie Fassung anfertigen lassen.

Verena Bentele betont, dass die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Aspekt einer inklusiven Gesellschaft ist. Veranstaltungen wie die Heiner-Carow-Preisverleihung setzen Impulse in die Filmbranche und zeigen was möglich ist. Die heutigen technischen Möglichkeiten von Audiodeskription und Untertitelung ermöglichen Hör- und Sehbeeinträchtigten ebenfalls am Filmvergnügen des internationalen Filmfestivals teilzuhaben.

„Ich freue mich, dass die Berlinale sich auf den Weg zur Barrierefreiheit gemacht hat und einige Filmgespräche mit Gebärdensprachdolmetschung und ebenso einige Filme mit Audiodeskription angeboten werden", so Bentele. "Natürlich wünsche ich mir, dass die Anzahl der gedolmetschten Gespräche und barrierefreien Filmvorführungen jedes Jahr weiter zunimmt. Hier ist noch Luft nach oben!"

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