Trauer um Petra Rieth aus Frankfurt

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Bild von Petra Rieth mit Rollstuhl
Bild von Petra Rieth mit Rollstuhl
Bild: Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft

Frankfurt am Main (kobinet) Und wieder ist die Behindertenbewegung und besonders die Aktiven aus Frankfurt um eine engagierte Person ärmer. Am 12. September ist Petra Rieth im Alter von 62 Jahren verstorben. Während die Beisetzung im engsten Kreis stattfindet, findet am 16. Oktober um 20.00 Uhr in der Drehscheibe, Fürstenbergerstr. 25, in 60322 Frankfurt, eine Trauerfeier statt. Dort hatte Petra Rieth auch ihren 50. Geburtstag und das 20jährige Jubiläum ihrer Dialye-Nutzung gefeiert. Trotz ihres vor Jahren für den Fall ihres Todes gewünschten Mottos "Weint nicht, weil sie gestorben ist; freut euch, daß sie gelebt hat!" wird Petra Rieth nicht nur in Frankfurt vielen Menschen fehlen.

Petra Rieth hatte neben diversen Hobbies und Interessen lebenslang zwei Themen: das Leben behinderter Menschen ausserhalb von Sondereinrichtungen und der barrierefreie Nahverkehr, wie es in der Einladung zur Trauerfeier heißt. Das Foto von Petra Rieth stammt aus einem Geschäftsbericht der lokalen Nahverkehrsgesellschaft, für die Petra Rieth 20 Jahre im Fahrgastbeirat und viele Jahre davon als eine der SprecherInnen mitwirkte. In ihrem 62jährigen Leben schaffte es Petra Rieth, 38 Jahre mit Dialyse zu leben.

 

 

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