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Es gibt 1418 Ergebnisse für Ihre Suche nach Bundesteilhabegesetz

Warten auf Ungleichheit

Veröffentlicht am von Roland Frickenhaus, Dresden

So erst allmählich kommen die Länder aus dem Knick und beschliessen ihre jeweiligen Ausführungsgesetze zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Der Mensch mit Teilhabeanspruch, der schon seit Anfang des Jahres Rechtsansprüche zur Bedarfsfeststellung hat, muss sich halt noch ein wenig gedulden. Rechtsanspruch hin oder her. Aber ist es gut, sich daran zu gewöhnen, dass mit zweilerlei Maß gemessen wird?

Sind irgendwo in der Republik Fälle bekannt, wonach auch die Verwaltung ihrerseits selbstverständlich wartet, bis der Antragsteller alles beieinander hat und er sich dann irgendwann in der Lage sieht, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen? Da stimmt etwas nicht. Und das ist weit mehr als nur eine Bagatelle. Da werden Geist und Haltung sichtbar. Und ein befremdendes Selbstverständnis. Das neue Gesetz hat offensichtlich nicht auch zu einer neuen Haltung geführt, im Gegenteil...

Gesetzentwurf für mehr Teilhabe im Wahlrecht veröffentlicht

Veröffentlicht am von Hartmut Smikac

Die Teilnahme an Wahlen ist für viele Menschen mit Behinderungen ein wichtiges Element ihrer Selbstbestimmtheit und ihrer Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben. Zwar knüpfen die Wahlrechtsausschlüsse im § 13 Bundeswahlgesetz nicht am Merkmal einer Behinderung an, dennoch werden in der Folge überwiegend Menschen mit Behinderungen von Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europaparlament ausgeschlossen. Dies soll nun per Gesetz verändert werden.

Schüler wegen Diabetes von Wandertag ausgeschlossen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag staunte nicht schlecht, als die Leiterin ihrer Aktionsgruppe bekannt gab, sie müsse zum nächsten Treffen ihr Enkelkind mitbringen, es dürfe wegen seiner Diabeteserkrankung nicht mit zum Wandertag. Seine Lehrerin traue sich "das" nicht zu, denn es sei schwierig, im Bedarfsfall die nötigen Koordinaten für einen Pflegedienst durchzugeben. "Geschätzte Mitpädagoginnen, haben wir nicht diesen Beruf erlernt, um im Interesse eines jeden Kindes kreative und intelligente Lösungen zu finden und sollte es uns nicht ein großes Anliegen sein, Kinder nicht aktiv aus dem Gruppengeschehen auszuschließen?" Dies fragt Jennifer Sonntag in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten.

Beauftragte konferierten in Hannover

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Die Beauftragten von Bund und Ländern für die Belange von Menschen mit Behinderungen haben auf ihrer Konferenz in Hannover mit Nachdruck den Bund, die Bundesländer sowie die Kommunen aufgefordert, inklusive Bildung endlich deutschlandweit umzusetzen. „Inklusive Bildung bezieht sich nicht nur auf die vorschulische und schulische Bildung. Auch berufsbildende Schulen sowie das lebenslange Lernen müssen inklusiv gestaltet sein", so Petra Wontorra, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen und Gastgeberin der 55. Konferenz. Die Beauftragten mahnen an, dass das Recht auf inklusive Bildung in Deutschland nicht ernst genug genommen wird. Sie sind sich einig: Positive wissenschaftliche Erkenntnisse und Umsetzungsstrategien finden zu wenig Eingang in politische Entscheidungsprozesse. Das Recht auf gute lebenslange Bildung werde nicht ausreichend umgesetzt.

Aufbruchstimmung für Teilhabeberatung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

"Eine für Alle" lautet das Motto der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und dies war auch das Motto für die Fachtagung zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, die am 14. und 15. Juni im Berlin Congress Center in Berlin stattfand. Bei der Fachtagung, zu der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Fachstelle Teilhabeberatung VertreterInnen der neu geschaffenen EUTB-Beratungsstellen eingeladen hatten, war von einer Aufbruchstimmung geprägt, die auf eine gute Arbeit der einzelnen Beratungsstellen hoffen lässt.

Teilhabeberatungsstelle in Mainz eingeweiht

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler eröffnete gestern in Mainz eine weitere Beratungsstelle für eine Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Träger der Mainzer EUTB ist das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz (ZsL). Für die Ministerin ist die EUTB ein wichtiger Baustein, um das Bundesteilhabegesetz (BTHG) optimal im Sinne der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen umzusetzen.

Empowerment-Gruppe traf Teilhabeberatung

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Dass die MitarbeiterInnen der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) nicht nur im Büro sitzen und darauf warten, dass behinderte Menschen dort vorbei kommen, um sich beraten zu lassen, zeigte sich bei der letzten Empowerment-Schulung für Werkstatträte, die von der Akademie "campus" der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe) in Mainz durchgeführt wird. Gerlinde Busch von der Teilhabeberatungsstelle des Mainzer Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) und Tamara Dell, die im Rahmen eines Budgets für Arbeit im ZsL Mainz arbeitet, tauschten sich mit den TeilnehmerInnen der Empowerment-Schulung aus. Morgen, am 12. Juni, wird übrigens die Beratungsstelle des ZsL Mainz offiziell eingeweiht.

Interessenvertretung stärken

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Der Leitsatz "Nichts über uns – ohne uns" steht nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch für die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als Expertinnen und Experten in eigenen Angelegenheiten in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz. Gestern fand der Abschluss von drei ganztägigen Schulungen der Interessvertretung der Menschen mit Behinderungen im rheinland-pfälzischen Sozialministerium statt. "Ich freue mich über die gute Resonanz und das große Engagement bei den Verbänden der Menschen mit Behinderungen", erklärte dazu der Landesbeauftragte Matthias Rösch.

Beauftragte soll in Hessen Interessenvertretung wahrnehmen

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes bringt zuweilen erstaunliche Ergebnisse hervor, die Kopfschütteln auslösen. So sieht beispielsweise der von der CDU und von Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Gesetzentwurf zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Hessen vor, dass die Landesbehindertenbeauftragte zukünftig auch die im Bundesteilhabegesetz an verschiedenen Stellen einzubeziehende Funktion der maßgeblichen Interessenvertretung der Menschen mit Behinderungen einnehmen soll.

Online-Diskussion zur Teilhabe am Arbeitsleben

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Die zahlreichen Herausforderungen durch die Neuregelung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind Gegenstand der aktuellen Online-Fachdiskussion des Projekts Umsetzungsbegleitung BTHG. Das "Budget für Arbeit" und Leistungen bei "anderen Leistungsanbietern" sollen für Menschen mit Behinderungen Alternativen zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) schaffen. Durch die Neuregelungen müssen insbesondere die Träger der Eingliederungshilfe, WfbM und die Integrationsämter ihre Arbeit und Zusammenarbeit umstellen oder neu aufstellen. Informationen zum Thema hat das Projekt unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de/teilhabe-am-arbeitsleben/ zusammengestellt – erstmals auch in Leichter Sprache.

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