Nachrichten

Weiterbildungsplattform für Sehbeeinträchtigte

Screenshot der Plattform
Bild: iBoB

Der Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) hat eine Plattform zur inklusiven beruflichen Bildung ohne Barrieren gebildet. Rund 66.000 blinde und sehbehinderte Menschen nehmen heute selbstverständlich am Arbeitsleben teil. Doch wenn es um berufliche Weiterbildung geht, stoßen sie häufig an Grenzen. Genauso wie ihre Arbeitgeber oder Bildungsträger.

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Dr. Ralf Brauksiepe neuer Patientenbeauftragter

Logo des BMG
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Während die Behindertenverbände immer noch darüber spekulieren müssen, wer neue oder neuer Behindertenbeauftragte/r der Bundesregierung wird, steht mittlerweile fest, dass Dr. Ralf Brauksiepe die Funktion des Patientenbeauftragten ausfüllen wird. Dies geht aus einer Presseinformation des Bundesgesundheitsministeriums hervor.

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Modellprojekt zum Bundesteilhabegesetz

Symbol Paragraf
Bild: ht

Menschen mit Behinderungen sollen, wie alle anderen, frei entscheiden können, wo und mit wem sie leben und wohnen möchten – im Heim, in einer Wohngemeinschaft oder einer eigenen Wohnung. In einem Modellprojekt zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes erproben jetzt die beiden Landschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen gemeinsam, wie dies im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen neuen Finanzierungsstrukturen am besten gelingen kann. Dies teilten die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) mit.

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Auf Abenteuersuche in Kanada

Jeanette Severin
Bild: Jeanette Severin

Die Inklusionsbotschafterin Jeanette Severin aus Köln hat sich mit ihrer Freundin Johanna Anfang April auf Abenteuersuche nach Kanada aufgemacht, wo die beiden dank einer Arbeitserlaubnis ein Jahr verbringen und viel reisen wollen. In ihrem ersten Blogeintrag beschreiben Jeanette Severin und ihre Freundin, wie sie in Kanada bei minus 15 Grad angekommen sind und wie die erste Woche verlaufen ist.

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13 neue Peer CounselorInnen weitergebildet

AbsolventInnen der 14. bifos Peer Counseling Weiterbildung
Bild: Peter Hecker

13 neue Peer-CounselorInnen erhielten am vergangenen Sonntag ihr Zertifikat. Die TeilnehmerInnen haben damit die mittlerweile 14. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) absolviert. Darauf hat Peter Hecker die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht, der an der Weiterbildung teilgenommen hat.

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AfD-Anfrage erinnert an Nazi-Ideologie

Ulrich Schneider
Bild: Paritätischer

In einer Zeitungsanzeige haben 18 Behinderten- und Sozialverbände gegen eine menschen- und lebensfeindliche Anfrage der AfD im Bundestag protestiert (kobinet 22.4.2018). Die Verbände werfen dieser Partei vor, an den Nationalsozialismus mit der Ideologie vom unwerten Leben anzuknüpfen. Initiiert wurde die Anzeige vom Paritätischen Gesamtverband. "Die AfD will eine Stimmung gegen Flüchtlinge und gegen Menschen mit Behinderung verbreiten", sagte dessen Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider heute im Interview mit der Berliner Zeitung. 

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Barrierefreiheit keine leere Worthülse

Symbol Ausrufezeichen
Bild: ht

Die Sozialverbände VdK NRW, SoVD NRW und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben NRW kritisieren mit deutlichen Worten die mangelhaften Pläne der Landesregierung zur Barrierefreiheit in Wohngebäuden und öffentlich zugänglichen Gebäuden an. Der Bedarf an barrierefreien Wohnungen ist nicht zuletzt angesichts der demografischen Entwicklung hoch und wächst zunehmend.

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Kein angemessener Rollstuhl - defacto hilft

Bundesverfassungsgericht Sitzungssaalgebäude, Richterring
Bild: bild-raum, Stephan Baumann, Karlsruhe

Wer das Magazin "defacto" im HR-Fernsehen kennt, weiß dass nahezu in jeder Sendung unter der Rubrik "defacto hilft, um Hilfsmittel gekämpft wird. So auch heute Abend im HR-Fernsehen Da die Beiträge nach Abschluss des Vorganges gesendet werden, ist die Erfolgsquote des Senders vermutlich 100%, denn sonst hätte "defacto" ja nicht geholfen.

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Der Willkür wird Tür und Tor geöffnet

Dr. Sigrid Arnade
Bild: ISL

Der Entwurf für ein neues bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz der CSU-Regierung, der in dieser Woche in erster Lesung im bayerischen Landtag diskutiert werden soll, stößt auf heftige Kritik der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL). "Statt die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und Zwangsmaßnahmen abzuschaffen oder zumindest zu reduzieren, können Menschen mit psychischen Erkrankungen in Bayern künftig wie Kriminelle behandelt werden", empört sich die ISL-Geschäftsführerin Dr. Sigrid Arnade.

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Verkehrsminister für Lösung beim Bahnsteighöhenstreit

Bild von der S-Bahn-Besichtigung
Bild: omp

Die Verkehrsminister der 16 deutschen Bundesländer haben die Bundesregierung einstimmig aufgefordert, den seit knapp zwei Jahren schwelenden Konflikt zwischen Bund und Ländern über Bahnsteighöhen schnell zu einem Ende zu führen. "Im Sinne der auf Barrierefreiheit angewiesenen Fahrgäste wird es endlich Zeit für ein Ende dieses Schildbürgerstreichs", erklärte Mecklenburg Vorpommerns Vertreter Christian Pegel bei der Verkehrsministerkonferenz, die letzte Woche in Nürnberg tagte.

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Kolumne

Hilfe, Bedarfsermittlung! (2)

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Nachdem die Beruhigungstropfen (Frauenbeauftragte in WfbM, Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung,...) ihre Wirkung nicht gänzlich verfehlt zu haben scheinen, geht es jetzt bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) ans Eingemachte. Die Länder befassen sich nämlich gerade mit der Frage, mit welchem Instrument der Hilfebedarf von Menschen mit Behinderungen erhoben werden soll. Die Bedarfsermittlung ist die Grundlage der Leistungsgewährung. Worum geht es?

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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