Nachrichten

DeafIT vernetzt Hörgeschädigte

Konferenzlogo
Bild: DeafIT

DeafIT bereitet für den 9. November 2018 eine Konferenz in München zum 5-jährigen Jubiläum des Netzwerks vor. Hörbehinderten, die in der Informations- & Technologie-Branche arbeiten oder arbeiten möchten, sind eingeladen. Nach Konferenzen in München, Nürnberg, Hamburg und Frankfurt geht es wieder „back to the roots" in die Gründungsstadt. Interessenten, die sich als "Speaker" zu aktuellen Themen einbringen wollen, können sich bis zum 15. August bei DeafIT bewerben.

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Inklusive Bildung umsetzen !

Corinna Rüffer
Bild: Irina Tischer

Die Bundesregierung muss UN-Auftrag umsetzen - das unterstreicht Corinna Rüffer, die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bezug zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Inklusive Bildung im Schulalter“ dieser Bundestagsfraktion.

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Online-Anhörung im Saarland

Symbol Paragraf
Bild: ht

Derzeit gibt es die Möglichkeit, sich an einer Online-Anhörung zum neuen Saarländischen Behindertengleichstellungsgesetz zu beteiligen. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen aktiv an der Neugestaltung des Gesetzes mitwirken können", heißt es auf der entsprechenden Internetseite. Die externe Anhörung läuft noch bis zum 25. Juni 2018, wie der Inklusionsbotschafter Peter Schöpe aus Saarbrücken den kobinet-nachrichten mitteilte.

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Kampagne für inklusive EU-Fonds geht weiter

Flagge Europa
Bild: Public Domain

Während eines zweitägigen Workshops des Europäischen Netzwerkes für selbstbestimmtes Leben (European Network for independent Living – ENIL)  präsentierten Vertreter*innen aus mehr als 15  europäischen Ländern die Zwischenergebnisse zum Stand der De-Institutionalisierung (DI) von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie dem Aufbau von Strukturen zum selbst bestimmten Leben in der Gemeinschaft in ihren Heimatländern. Schwerpunkte waren auch die Fragen inwieweit in den EU-Mitgliedsländern die Europäischen Strukturfonds (ESF; EFRE und ELER) zum Erhalt oder Neubau von Institutionen genutzt werden, wie Roger Schmidtchen vom Verband für Inklusion und Teilhabe in Thüringen (VITT) berichtet.

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Über den Tellerrand hinaus

Jennifer Sonntag
Bild: Jennifer Sonntag

Liebe geht bekanntlich durch den Magen, Inklusion manchmal auch. Wie köstlich Offenheit, Kreativität und Vielfalt schmecken können, spürt die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag erfrischenderweise häufig gerade da, wo sie keine Inklusion vermutet. So erlebte sie mit einer Gruppe spätbetroffener erblindeter Menschen im Rahmen eines Kochevents am ein Vier-Sinne-Menü in drei Gängen, bei dem die blinden und sehbehinderten Teilnehmenden zahlreiche lebenspraktische Tipps fürs blinde Kochen sowie schmackhafte und trendige Tricks mitnehmen konnten.

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Räume für gesellschaftliches Engagement erhalten

Infozeichen
Bild: domain public

Die Mietpreise steigen drastisch und nicht nur bezahlbare Wohnräume werden knapp; ebenso
verschwinden die Orte in Dresden, an denen ein soziales und kulturelles Miteinander gelebt werden kann, bzw. entstehen erst gar nicht. Neben aktuellen Beispielen für den Kampf um Raum für gesellschaftliches Engagement wie Könneritzstraße 25, Lößnitzstraße 14, Ostrale und Robotron-Kantine geht es auch um Nachbarschaftsräume und öffentliche Plätze in den Stadtteilen Dresdens. Darauf weist der Inklusionsbotschafter Peter Müller die kobinet-nachrichten hin. Am 21. Juni findet dazu eine Pressekonferenz und ein Diskussions-Dinner in Dresden statt.

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Erste inklusive Sommerakademie für Bildende Kunst an der Schlei

Logo der Schlei-Akademie
Bild: Lenka Hansen

Unter dem Motto „Begegnen, Entdecken, Vertiefen durch freies Kunstschaffen“ beginnt am 16. Juli 2018 in Schleswig-Holstein die erste inklusive Sommerakademie für Bildende Kunst. Die Schlei-Akademie hat sich neben dem klassischen akademischen Auftrag der Weiterbildung, vor allem dem Prinzip der Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt verpflichtet. Inmitten des Naturparks Schlei werden vom 16. Juli bis zum 10. August 2018 Kurse in unterschiedlichen Fachbereichen wie Malerei, Zeichnung, Illustration, Kalligrafie, Street Art, Keramik, Fotografie und Plastik angeboten.
Noch gibt es freie Kursplätze! Alle, die sich anmelden möchten, werden persönlich beraten und erhalten Hilfe, um individuelle Barrieren zu vermeiden oder aus dem Weg zu räumen. Es gibt auch die Möglichkeit eine Ermäßigung zu erhalten und sich formlos, aber aussagekräftig auf ein Stipendium zu bewerben.

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Breites Bündnis für Inklusion in NRW

Emoji Inklusion
Bild: Aktion Mensch e.V.

Organisationen von Schülern, Eltern, Lehrern und Menschen mit Behinderung fordern gemeinsam mit den Sozialverbänden konkrete wirksame Maßnahmen für den Aufbau eines inklusiven Schulsystems. Dazu hat sich heute in Düsseldorf das neue „Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt. Auf der Pressekonferenz im Landtag kündigten Sprecherinnen und Sprecher des Bündnisses an, die Schulpolitik der Landesregierung in Hinblick auf Inklusion fortan genau zu beobachten und zu kommentieren.

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Unabhängige Beratung Ratsuchenden verpflichtet

Kerstin Griese
Bild: BMAS

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales (BMAS) Kerstin Griese betonte anlässlich der Eröffnung der Fachtagung zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung unter dem Motto "Eine für Alle", dass die Beratungsstellen allein den Ratsuchenden verpflichtet sind. Am 14. und 15. Juni trafen sich auf Einladung des BMAS und der Fachstelle Teilhabeberatung 500 Beraterinnen und Berater der örtlichen Beratungsangebote im Berliner Congress Centrum.

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Nachfrage nach behinderten ReferentInnen wächst stetig

Logo: CASCO vom Case zum Coach
Bild: ISL

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) veranstaltete am Wochenende ihr zweites Präsenzseminar im Rahmen des Projektes CASCO, bei dem Menschen mit Behinderung zu Referent*innen qualifiziert werden. CASCO steht dabei für "Vom Case zum Coach: Menschen mit Behinderung als Expert*innen in eigener Sache qualifizieren". Schon jetzt sieht die ISL eine wachsende Nachfrage an ReferentInnen mit Behinderungen.

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Kolumne

Von Fach-, Hilfs- und ganz anderen Kräften

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

In allen Bereichen fehlen Fachkräfte. Der Soziale Sektor befindet sich sozusagen im Trend. Allerdings "tickt" der Soziale Bereich anders und es ist die Frage, woran es ihm wirklich fehlt. Die Gleichung, dass jede Fachkraft ein  Synonym für Qualität ist, lässt sich in einigen Teilen der Sozialen Arbeit so pauschal nicht halten. Es ist Zeit, eine Debatte zu führen, die unangenehm ist. Sie aber nicht zu führen, dürfte viel unangenehmer werden.

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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Neu hinzugefügte Termine

Workshop: Einführung in die Barrierefreiheit ICAL

Donnerstag, 30. August 2018 von 13:00 bis 17:00