Foto: Bundesverband evangelische Behindertenhilfe
BERLIN (kobinet)
Anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Sozialstaat gemeinsam retten“ am 26. September 2026 unterstützt der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e. V. (BeB) die Forderungen des Bündnisses für Bürokratieabbau im Sozialbereich. Der BeB ist Teil des Bündnisses, das sich gegen Kürzungen sozialer Leistungen und für den Abbau bürokratischer Hürden einsetzt. Angesichts der Diskussionen über Einsparungen im Sozialbereich betont der BeB, dass diese nicht zulasten von Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen sowie den Einrichtungen gehen dürfen. „Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen brauchen verlässliche Hilfen und verlässliche Angebote. Notwendige Leistungen infrage zu stellen oder einseitige Vorgaben der Leistungsträger zuzulassen, verstößt gegen grundlegende demokratische und sozialrechtliche Prinzipien“, sagt Dr. Christian Geyer, Vorsitzender des BeB. Statt Leistungen zu kürzen oder kirchenrechtliche Löhne nicht mehr anzuerkennen, sieht der Verband erhebliche Potenziale im Abbau unnötiger Bürokratie. Komplexe Verwaltungsverfahren, unterschiedliche Anforderungen von Kostenträgern, umfangreiche Dokumentationspflichten und fehlende digitale Standards binden wertvolle Zeit und Ressourcen. Diese fehlen dann bei der Unterstützung der Menschen, so der BeB.




